Pfarrer (2001-2006)
Georg Kerkhoff

Hinweis: Der Text entstand nach der Vorstellung Pfr. Kerkhoffs an die Gremien der Gemeinde im Jahre 2001.
Es handelt sich um die Mitschrift einer Selbstdarstellung,.  
 


Pfarrer Georg Kerkhoff ist 43 Jahre alt und wurde in Willich geboren.

Dort war er im Kirchenchor seiner Pfarrgemeinde St. Katharina aktiv. Nach der Hauptschule machte er eine Lehre als Konditor in St. Tönis.  Nach bestandener Gesellenprüfung machte er 1979 bis 1983 auf der Abendschule in Neuss sein Abitur. Er studierte danach in Bonn und München Theologie und schloss diese Studien 1989 als Diplomtheologe ab.

Nach der Zeit im Prieserseminar Aachen wurde er am 3. März 1990 im Hohen Dom zu Aachen von Bischof Dr. Klaus Hemmerle zum Priester geweiht.

Als Kaplan war er dann in St. Tönis tätig bis er 1994 als Pfarrer an die Chistus König Gemeinde in Kempen-Neue Stadt berufen wurde.

Er besetzte nach einjähriger Vakanzzeit in Lobberich im Jahre 2001 die Pfarrstellen in Lobberich und Hinsbeck, zusammen mit Kpl. Bohnen.


In einem Gespräch mit den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen der beiden Gemeinden St. Peter, Hinsbeck und St. Sebastian, Lobberich wurde Pfarrer Kerkhoff den Gremien von Regionaldekan Schweikert  in Anwesenheit des Dechanten Quadflieg als der vom Bischof vorgesehene neue Pfarrer beider Gemeinden vorgestellt. Nach dem Gespräch konnte Herr Schweikert das Einvernehmen der Gremien mit dem Bischof in diesem Punkt feststellen.

Zuvor erläuterte Herr Kerkhoff im Hinblick auf seine Tätigkeit als Pfarrer Perspektiven seiner Arbeit und Schwerpunkte seines Amtsverständnisses:

Er stellte sich vor als ein von Natur aus positiver Mensch, der aber auch hartnäckig und ungeduldig sein kann, wenn es darum geht, einen für klug erachteten Weg zu gehen

"Es geht darum, dass die Menschen Lust haben, mit zu arbeiten"

Pfarrer Kerkhoff versteht seine Aufgabe innerhalb der Gemeinde als einer, der Inter-esse (lat: dabei-sein) zeigt am Geschehen, der nicht darüber guckt, sondern auf gleicher Ebene mit den Menschen steht: "Ich will nicht im schwarzen Anzug und ohne Schrammen bleiben - wer mit anpackt, macht sich schmutzig!"

Kerkhoff versteht sich als "Vorsteher, nicht als Diktator" der Gemeinden. Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat stünden mit in der Verantwortung, weil sie "als gewählte Gremien die Gemeinden repräsentieren".

Für ein wichtiges Feld seiner Arbeit hält Pfarrer Kerkhoff die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagementes: Gebraucht werden "Leute, die sich in ihrem Bereich engagieren. Von daher ist das Ehrenamt unverzichtbar!"

Er warb darum, mögliche Meinungsverschiedenheiten "mit offenem Visier" auszutragen und sich dabei "auf christlicher Ebene zu begegnen" Daran wolle er sich und die Gemeinde messen lassen.
Es sei klug, sich zunächst Zeit miteinander zu nehmen, dann aber zu gefassten Entschlüssen auch zu stehen.

"Weggemeinschaft beider Pfarrgemeinden"

Herr Kerkhoff bekundete Respekt vor der Herausforderung, Pfarrer von zwei so großen Gemeinden zu sein. Innerlich habe er aber schon lange "ja" zu dieser Aufgabe gesagt: "Auf diese Arbeit freue ich mich. Ich habe Mut und Gottvertrauen" so Kerkhoff: "Es gibt hier zwei lebendige Gemeinden mit traumhaften Voraussetzungen".

Er betonte, dass keine der Gemeinden ihre Eigenständigkeit verlieren soll, "auch wenn der Boden nun gemeinsam beackert wird". Er wolle zunächst die Gemeinden kennen lernen und deren Strukturen wahrnehmen um erst dann in Gemeinsamkeit die Möglichkeiten ausloten zu können: "Welche Ideen haben Sie?" gab er die Frage der Gremien zurück. Wir arbeiteten schließlich alle "für eine Firma".

Als "Geschenk des Bistums" bezeichtete er die Zusage des Bischofs, dass mit ihm auch einer der beiden Neupriester im Herbst als Kaplan den Dienst in Lobberich und Hinsbeck antreten wird: "Das ist mehr als eine goldene Zugabe." Auch Pfarrer Torka sei "herzlich willkommen, wenn er Dienste übernehmen möchte".

"Ich mag festliche Gottesdienste"

Pfarrer Kerkhoff versteht sich als Vorsteher und Leiter des Gottesdienstes. Dieser muss sich nicht unendlich ausweiten:  Ich weiß: Am Niederrhein sind 3/4 Stunde normal." scherzte er. Die Vorbereiter von Kinder- Jugend- oder Familiengottesdienste beruhigte er aber: "Ich breche nicht nach 45 Minuten ab, sondern pflege mich daran zu halten, was man mir vorgelegt, bzw. mit mir abgesprochen hat." Die Liturgie bestimme den Zeitrahmen und nicht umgekehrt. "Schön ist, wenn Leute dabei sein wollen!" Er freue sich über die besondere Bedeutung der Kirchenmusik vor Ort.


Hinweis: Der Text entstand nach der Vorstellung Pfr. Kerkhoffs an die Gremien der Gemeinde im Jahre 2001
Es handelt sich um die Mitschrift einer Selbstdarstellung.


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