Pfarrbrief 1/05,
März 2005

Der Pfarrbrief erscheint 3 mal jährlich

Inhalt:


Geleitwort Pfr. Kerkhoff
Misereor-Fastenaktion 2005
Abschied Markus Belmann
Abschied von Pfarrer Thaddäus Krause
Neues vom PGR
Das neue Erstkommunionkonzept der Gemeinde
 Neuer Vorstand bei der Frauengemeinschaft
 140 Jahre Kolpingsfamilie
Neues aus der "Arche"
Neues aus dem Kindergarten
Sternsingeraktion
Hauskommunion für Kranke
Gottesdienste um Ostern
Kinderbibeltage
Kreuzweg der Jugend
Termine zusammengefasst
Taufen, Sterbefälle
Die kleine Kirchenmaus

Impressum dieser Ausgabe:

Der Pfarrbrief erscheint 3x jährlich, vor den Hochfesten und im Sommer.
Layout: Ralf Schmeink, V.i.S.d.P: Pfarramt St. Sebastian, Druck: Pfarrbüro


Inhalt


Zum Geleit:

Wunder hat der Herr getan

Liebe Mitchristen von St . Sebastian,

das höchste Fest des Kirchenjahres steht wieder vor der Tür: Ostern, das Fest der Auferstehung. Dieses Fest ist eine Herausforderung für jeden Glaubenden. Wie oft denken wir vielleicht: es wäre zu schön, um wahr zu sein; das wäre einfach wunderbar! Ostern zwingt uns zum Nachdenken über uns, unseren Glauben und unser Leben.

Das Leben ist langsame Verwandlung: Wachsen und Reifen, Erobern und Loslassen, Welken und Sterben. Unmerklich geht eins ins andere über, Kindheit in Jugend, Reife in Alter. Unmerklich machen Stunden und Tage, Monate und Jahre, Eindrücke und Herausforderungen, Freuden und Verletzungen andere Menschen aus uns. Wenn einmal etwas Plötzliches eintritt,

Unfall oder Kündigung, Lottogewinn oder unerwartete Wiederbegegnung, dann erschrecken wir, und das Ereignis brennt sich ein in unser Gedächtnis, tiefer als alles Allmähliche und Alltägliche. Manchmal sprechen wir von Wundern. Und doch sind wir sicher, dass auch die Wunder geworden sind, herausgewachsen aus dem Vorherigen, schnell zwar und überraschend, aber nicht unableitbar. Auferstehung, Hinübergang aus dem Tod ins Leben – das ist wirklich ein Wunder. Es ist ein Sprung ohne Brücke, ein Augenblick ohne Zeitdauer, ein Fertigsein ohne Reifen, ein Ganzes ohne Teile. Auferstehung übersteigt unsere Erfahrung, weil sie sich nicht er-fahren lässt; weil es keine Wegstrecke gibt aus dem Tod ins Leben; weil unsere zeitgebundene Wahrnehmung dabei ins Leere greift. Aus nichts kann nichts entstehen, auch nicht in Jahrmillionen – das ist unsere Alltagsgewissheit. Aber das Gegenteil, und nicht weniger, sagt das Evangelium von Jesus, sagen Maria Magdalena und die Apostel, sagt der Glaube der Kirche. Nicht ein allmähliches Wieder-ins-Leben-Treten und Wieder-zu-Kräften-kommen, sondern plötzliches, vollkommenes, mangelloses, unvergängliches Lebendigsein jenseits des Todes, ohne Werden und Übergang. Wollen wir das glauben? Können wir das glauben? Jedenfalls ist es das und nichts Geringeres, woran wir glauben und zugleich zweifeln, wovon wir stammeln und wonach wir tasten, wenn wir die Osterbotschaft sagen und singen. Jesus lebt – und sprengt doch alles, was wir bisher Leben nannten. Der Gekreuzigte lebt – und hat „das Leben neu geschaffen“. Endgültiges Leben! Den Vorgang der Auferstehung schildern uns die Ostergeschichten des Evangeliums nicht. Denn da ist nichts, was sich mit Menschenworten, in Zeitablauf und Reihenfolge schildern ließe. Aber sie schildern uns, wie der Auferstandene Menschen in die Lehre nimmt; wie er mit ihnen die Osterreise anfängt, auf der er zum Grund und Kern ihres Lebens wird – bis sie ihr Leben für ihn opfern. Da ist Maria aus Magdala, die zum Grab kommt mit den anderen Frauen und später noch einmal allein. Wie viele Schritte muss sie tun, von der Trauer des Verlustes über das Entsetzen der Leere und die Tränen der Verzweiflung, über die gestammelten Fragen und Missverständnisse bis hin zum überwältigten Erkennen in der wechselseitigen Anrede. Da sind Petrus und der „Jünger, den Jesus liebte“, mit ihrem eigenartigen Wettlauf zum Grab und zum Glauben, zwei, die miteinander ans Ziel kommen, aber doch nur vorläufig und verschieden, ohne noch den Herrn von Angesicht zu sehen. Da sind später die Jünger insgesamt und die Emmauswanderer insbesondere und Thomas ganz für sich und Paulus, der sich selbst als österliche „Spätgeburt“ bezeichnet. Sie alle begegnen auf ihren Wegen dem Auferstandenen in seiner unableitbaren Neuheit, mit der er sie selbst und die ganze Welt neu macht und voller Wunder. War es nicht das, was er schon in seinem irdischen Leben tat? Aber wer hatte es damals verstanden? Wenn dieses Unableitbare zum Grund und Kern auch unseres Lebens geworden ist – wenn wir die Welt als Christen anschauen, mit den Augen des Auferstandenen – dann ist sie auch rings um uns voll von Wundern. Dann ist jedes gewordene Ganze, jedes Blatt und jede Hand, und erst recht jede Person: dann ist alles, was uns begegnet, unableitbar und unausdenkbar, ein Abdruck der Schöpferphantasie Gottes. Und alles Verfahrene und Aussichtslose, alles Missglückte und Verlorene, alles Kranke und Todverfallene, alles Zerbrechliche ist voller Möglichkeit und Verheißung. Ja, manchmal geschehen Wunder, die selbst die alles erklärende Wissenschaft ratlos und wortlos machen. Der Gekreuzigte lebt. Er ist aus dem Tod ins Leben gegangen, heim in Gottes vollkommenes Leben, und so mitten in unser unvollkommenes Leben. In dieser Unvollkommenheit bitten wir an Ostern auch, Gott möge dieses Wunder der Auferstehung auch an uns Wahrmachen. Die Antwort unseres Glaubens kann dann auch nur heißen: „Rabbuni – mein Meister!“

Liebe Schwestern und Brüder, ich lade Sie ganz herzlich zu den Gottesdiensten in der Karwoche und an Ostern ein. Gehen wir mit Jesus durch diese Woche mit ihren Höhen und Tiefen; aber lassen wir uns vor allen Dingen die Frohe Botschaft der Auferstehung zusagen:

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden“.
Und antworten wir darauf: “Rabbuni – mein Meister!“

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Osterfest, Ihr

Georg Kerkhoff, Pfarrer


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MISEREOR-Fastenaktion 2005

„Teilen verbindet. Gemeinsam gegen Krankheit in der Welt“ – so lautet das Thema der MISEREOR-Fastenaktion 2005. Damit greift das Hilfswerk MISEREOR eines der größten und aktuellsten Probleme der Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika auf: Das Menschenrecht auf Gesundheit.

Jährlich erkranken nach Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 300 bis 500 Millionen Menschen weltweit an Malaria. Mehr als zwei Millionen Menschen sterben an der Krankheit, ein Großteil davon sind Kinder unter fünf Jahren. Dabei wäre der Erreger bei rechtzeitiger Diagnose und angemessener Behandlung auch in seiner schwersten Form nicht unbedingt tödlich. Aber wegen Unterernährung und fehlender medizinischer Versorgung stirbt allein in Afrika alle 30 Sekunden ein Kind an Malaria. Ähnlich verheerende Zahlen ermittelt die WHO für die Immunschwäche HIV/Aids: In Afrika fällt dem Virus alle 10 Sekunden ein Mensch zum Opfer, weltweit liegt die Zahl der HIV-Infizierten bei 40 Millionen.

Ob krank oder gesund entscheidet der Geldbeutel. Familien in Entwicklungsländern bleibt oft keine Wahl: Entweder sie verschulden sich für einen Arztbesuch oder ein Medikament, oder aber die Krankheit bleibt unbehandelt. „Armut macht krank“ und „Krankheit macht arm“ – aus diesem Teufelskreis finden Millionen Menschen weltweit keinen Ausweg.

Der Einsatz für Gesundheit bedeutet deswegen auch immer den Einsatz für gerechtere Strukturen: Nur eine Welt-Gemeinschaft, die bereit ist zu teilen und in der sich Menschen füreinander engagieren, wird es gelingen, die Milleniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen umzusetzen. Drei der insgesamt acht Entwicklungsziele fordern bis zum Jahr 2015 eine spürbare Verbesserung in der weltweiten Gesundheitsversorgung. Dazu zählen die Senkung der Kindersterblichkeit und die Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria, Tuberkulose und andere Krankheiten.

Auch das Leitwort der MISEREOR-Fastenaktion 2005 fordert zum solidarischen Handeln auf: Unser Teilen verbindet uns mit den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika und hilft ihnen, zu überleben. Der Zugang zu einer, die Würde und die Rechte aller Menschen respektierenden Gesundheitsversorgung darf keine Frage von Reichtum oder Armut sein.

Unterstützen wir deshalb das Anliegen von MISEREOR durch unsere Spende am 5. Fastensonntag, dem 12./13. März.

http://www.misereor.de


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Liebe Pfarrgemeinde St. Sebastian

Nachdem ich nun 4 ½ Jahren in Lobberich als Ihr Kirchenmusiker tätig war, werde ich Sie zum 1.4.2005 wieder verlassen: mein Weg führt weiter nach Kevelaer, wo als "Chordirektor an der päpstlichen Marienbasilika" (so der offizielle Titel) in einem anderen Umfeld auf mich neue Aufgaben in einer existenziell gesicherteren Position warten.

Auf diesem Weg möchte ich mich von Ihnen verabschieden.

Die Musik als solches ist ja eine "Kunst des Augenblickes und der Gegenwart". Ich selber genieße dies und spüre doch, dass all dem musikalischen Tun immer das Los der Ver-gänglichkeit ereilt: wollte man betrach-ten, was mein Tun in Lobberich bedeutete, so kann man letztendlich nur auf Erinnerungen blicken. Jeder Moment des Musizierens ist einmalig, unwiederbringlich. Eine wunderbarer Beruf, die Konzentration auf das Jetzt! Das Bleibende sind die Veränderungen, die in dem Menschen selbst hervorgerufen werden - hier wird die Nähe zur Liturgie, zum Dienst an Gott und für Gott deutlich. In diesem Sinne hoffe ich in den vergangenen etwa 1800 Gottesdiensten, 1600 Chorproben, 50 Konzerten, unzähligen Gesprächen und vielem mehr positive Spuren bei Ihnen hinterlassen zu können.

Mein Dank gebührt zunächst den Chören, haben sie mich doch trotz zweier hervorragender Vorgänger (Ulrike und Berthold Botzet) in einer Weise aufgenommen, die nicht Ähnlichkeiten mit dem Vorgänger sucht, sondern -zugegebenermaßen auch meinerseits ein gewisses Leistungsvermögen vorausgesetzt - das Interesse an einem neuen Musiker mit eigenem Profil gezeigt hat. Die Arbeit war für mich letztlich nicht nur aufgrund des hohen Niveaus sondern auch wegen der sehr angenehmen Atmosphäre erfüllend. Ich hoffe, dass auch in Zukunft in Lobberich ein Klima herrscht, bei dem das Chorwesen gedeihen kann.

Danken möchte ich meiner Frau für ihre große Unterstützung gerade in schwierigen Zeiten sowie ihr Interesse an meinem Beruf, dessen Unannehmlichkeiten sie oft in Kauf nimmt.

Schließlich danke ich ganz besonders Ihnen allen, die sich an meiner Arbeit interessiert gezeigt haben und diese auf unterschiedlichste Weise unterstützt haben.

Ich wünsche Ihnen, der Pfarrgemeinde St. Sebastian, für eine gute Zukunft Gottes Segen!

Herzlichst

Ihr

Markus Belmann


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Abschied von Pfarrer Krause

Nachdem Pfarrer Th. Krause zum 31.12.2004 seinen Subsidiarsdienst aufgegeben hat, um sich verstärkt der Seelsorger an den Vertriebenen widmen zu können, ist er zum 28.02.2005 aus seiner Dienstwohnung an St. Sebastian ausgezogen. Wir danken ihm für sein Wirken in unseren Gemeinden. Für ihn war es eine schöne Zeit hier in Nettetal.

Er schreibt: "Zum Abschied kann ich nur DANKE sagen. Den Lobberichern und Hinsbeckern wünsche ich Gottes reichen Segen für die Zukunft." Diesem Wunsch können wir uns seitens der Gemeinden nur anschließen: Ihnen, Pfarrer Krause, Danke für Ihre Dienste in unseren Gemeinden. Gesundheit, persönliches Wohlergehen und Gottes reicher Segen möge Sie auf ihrem Lebensweg begleiten.

Georg Kerkhoff, Pfarrer


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Aktuelles aus dem Pfarrgemeinderat (PGR)

Vorsitzende zurückgetreten

Im Vorstand des Pfarrgemeinderates hat es eine personelle Veränderung gegeben. Frau Aldenkichs ist mit sofortiger Wirkung von ihrem Amt der Vorsitznenden des PGR zurückgetreten. Ausschlaggebend hierfür waren nach ihren Angaben gesundheitliche Gründe.

In der letzten Sitzung des PGR vom 22.2 wurde dieser Schritt sehr bedauert, aber auch Verständnis dafür geäußert. Darüberhinaus bedankte sich der PGR bei Frau Aldenkirchs für ihr vorbildliches Engagement als Vorsitzende und für ihren verantwortungsbewussten Einsatz.

Der Vorstand, der bis zur Neuwahl im November im Amt bleibt, besteht nunmehr neben Pfarrer Kerkhoff aus:
Stefan Cloerkes, Peter Götzenberger, und Ralf Schmeink

Neuwahl PGR im November

Im Hinblick auf die PGR-Neuwahlen am 5./6 November verzichtete der PGR in seiner letzten Sitzung auf die Möglichkeit, in der nächsten Amtszeit enen gemeinsamen PGR mit Hinsbeck zu bilden. Zwar wolle man weiter eine Weggemeinschaft mit St. Peter bilden (da man ja auch einen gemeinsamen Pfarrer hat), das Ausmaß an Gemeinsamkeiten sei aber noch nicht so hinreichend, dass man auf einen eigenen PGR in Lobberich verzichten wolle. Zudem sollte eher die Eigenständigkeit der Pfarren im Prozess der Bildung der "Gemeinschaft von Gemeinden in Nettetal" gestärkt werden.

Suche nach Kandidaten/Kandidatinnen

Schon jetzt ruft der PGR alle Gemeindemitglieder, Gruppen und Verbände in Lobberich auf, sich darüber Gedanken zu machen, wer bei der nächsten Wahl als Kandidat/Kandidatin gewonnen werden kann, damit sich im kommenden PGR auch ein möglichst repräsentatives Bild der Gemeinde St. Sebastian ergibt.


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Neues Kommunionkonzept für Hinsbeck und Lobberich

Auf Initiative des Pastoralteams um Pfr. Kerkhoff haben seit Sommer vergangenen Jahres Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Frau Fiswick als Gemeindereferentin an einem neuen Kommunionkonzept gearbeitet.

Bereits bei den Aussprachen in den Gesamtgremien kam man zum Fazit, dass die bisherige Form den Veränderungen in unseren Familien, in den Gemeinden und im gesellschaftlichen Umfeld nicht mehr gerecht wird.

Kirche und Religion spielen oft nicht mehr eine solch zentrale Rolle wie noch vor 10 oder 20 Jahren.

Gerade die engagierten Katechetinnen und Katecheten in den Kommunionkursen waren bemüht, religiöse Defizite aufzufangen und Familien und Eltern mehr in die Vorbereitungen einzubeziehen, aber die Möglichkeiten im bisherigen Rahmen waren begrenzt.

In Zusammenarbeit mit den zukünftigen Kommunioneltern und den Pfarrgemeinderäten wurde nun ein Konzept erarbeitet, das auf der einen Seite die Bedeutung des Sakramentes als solches wieder in die Mitte des Festtages rücken soll; auf der anderen Seite sollen die Familien im Rahmen ihrer Möglichkeiten stärker als bisher in die Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Hinführung in das Leben der Gemeinde einbezogen werden.

Elternarbeit soll also großgeschrieben werden.

Dazu soll es während des gesamten Zeitraumes des Kommunionkurses (also von den Herbstferien bis zu den folgenden Sommerferien) thematische Angebote geben, z. B. in Form von Familienkatechesen im Anschluss an eine Familienmesse.

Die Erstbeichte findet wie bisher in der Fastenzeit statt und wird weiterhin vom pastoralen Personal vorbereitet und begleitet.

An den Samstagen vor der Kommunion findet in der jeweiligen Gemeinde am frühen Abend eine Lichterfeier statt; zentrales Symbol werden dabei die Kommunionkerzen der Kinder sein.

Die Feiern der Erstkommunion werden an zwei Sonntagen in Lobberich und an einem in Hinsbeck angeboten. Hierbei entscheiden die Eltern bei der Anmeldung, an welchem Termin ihr Kind zur Hl. Kommunion gehen wird.

Am jeweiligen Montagmorgen versammeln sich die Familien zu einer Dankandacht.

Im Zeitraum April bis Mai/Juni finden dann in Absprache mit den Katecheten weitere Gruppenstunden zur Untermauerung des Fronleichnamsfestes statt.

Außerdem erfahren die Kinder in dieser Zeit auch von den Angeboten der Pfarrgemeinden (Kinderchor, Messdiener und Messdienerinnen, Pfadfinder, Malteser etc.) und können erste Eindrücke sammeln.

Etwa 4 Wochen vor den Sommerferien findet das sogenannte Gemeinde- und Kommunionkinderfest statt; mögliche Gruppenstunden in den Wochen davor dienen der Vorbereitung auf dieses Fest, das von den Kommuniongruppen gestaltet werden soll. Auch die Eltern sollen einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen dieses Festes beitragen.

Die Kinderkatechese endet vor den Ferien mit einer feierlichen Dankmesse, die in dieses Gemeindefest integriert ist und als Willkommen gedacht ist für die Kinder des kommenden Kommunionkurses.

Walter Schierkes


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Wechsel beim Vorstand der Frauengemeinschaft

Während der Adventfeier der Frauengemeinschaft im Dezember 2004 wurde der "alte Vorstand" verabschiedet.

Nach 23jähriger Vorstandsarbeit trat das Team um Tini Adrians zurück. Dazu gehörten außer Tini Adrians noch Lydia Skirde und Thea Hamachers. Ihnen gilt ein großer Dank, haben sie doch über Jahrzehnte die Gemeinschaft der Frauen zusammengehalten. Unter ihrem Wirken konnten etliche Projekte verwirklicht werden, so z.B. die Auflagen für die Knie- und Sitzbänke in der Kirche, Neuanschaffung von Gebetbüchern, die Fahnenrestaurierung der hl. Anna, usw.

Das "alte Team" hat es außerdem geschafft, jeden Monat eine Frauenmesse anzubieten, fast jeden zweiten Monat folgte danach ein gemütliches Frühstück in der Brücke. Im Mai ließ es sich der Vorstand nicht nehmen, mit der Theatergruppe einen gelungenen Mütterkaffee zu organisieren. Gut in Erinnerung bleiben die vielen Jahresausflüge, bei denen sich bis zu 150 Frauen auf den Weg machten. Im Herbst gab es eine Erntedank- und im Dezember eine Adventfeier.

Am 01.01.2005 hat ein neues Team diese Aufgaben übernommen.
Das sind: Petra Scherger, Anne Sagel, Waltraud Jansen und Christa Brüning für die Ausgabe der monatlichen Zeitungen.


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140 Jahre Kolpingsfamilie Lobberich

Die Kolpingsfamilie Lobberich feiert in diesem Jahr ihr 140-jähriges Bestehen. ..Verantwortlich leben - solidarisch handeln" ist das Leitbild des Kolpingwerkes. Menschen verstehen, begleiten, fördern und bilden, Prozesse zur persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung mitgestalten. Einen Beitrag zur Umsetzung der christlichen Gesellschaftslehre leisten.... das ist und war unsere Aufgabe, auch schon vor 140 Jahren, als im Todesjahr von Adolf Kolping unsere Kolpingsfamilie Lobberich (damals Gesellenverein) gegründet wurde. Die Kolpingsfamilie ist Teil des Diözesanverbandes und damit Mitglied des Kolpingwerkes. Das Kolpingwerk ist ein internationaler Sozialverband/Bewegung auf der Grundlage des Evangeliums und der katholischen Soziallehre/christl. Gesellschaftslehre.

Auftakt zu den Veranstaltungen des Jubiläumsjahres wird am 13. März 2005 die Generalversammlung in der Brücke mit anschl. Eucharistiefeier in der Alten Kirche sein. Höhepunkte des Jubiläumsjahres werden am 11. Juni 2005 die Wallfahrt zum Kolpinggrab in der Minoritenkirche zu Köln mit Besuch der Kolpingzentrale und anschl. Besuch des Kolping-Geburtshauses in Kerpen sowie die Festveranstaltung am 15. Oktober 2005 sein. Eine Ausstellung während des Pfarrfestes wird über die Chronik unserer Kolpingsfamilie berichten und sicherlich einiges zum Nachdenken und Schmunzeln hergeben.

Treu Kolping

Winfried Bergers


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„Neues aus der Arche“

Neubesetzung der halben Stelle im Jugendfreizeitheim Arche

Im November 2004 wurde die Stelle der Zweitkraft im Jugendheim Arche durch die Sozialpädagogin Frau Natalie Piepenbring, von der Pfarre St. Sebastian mit einem Stellenumfang von 19,25 Std. pro Woche neu besetzt. Ihre Schwerpunkte konzentrieren sich auf die Angebote: Kinderbetreuung und Mädchenarbeit. Sie übernimmt die sich schon in den vergangenen Jahren bewährte Kindergruppe am Dienstag für Kinder von 6 bis 12 Jahren und begleitet Mädchen von 14 bis 18 Jahren mit Hilfestellungen im Alltag. Des weiteren übernimmt sie Aufgaben im Bereich der „Offenen Tür“.

Fußballteam der Arche erfolgreich!

Im Dezember letzten Jahres zeigte sich mal wieder die Klasse der Arche-Fußballmannschaft!
Wie schon 2003, gewann die Truppe von Herrn Pläp die Meisterschaft 2004 der Jugendheime auf Kreisebene. Im Endspiel unterlag die Mannschaft des Jugendheimes Oase (Breyell) der Arche mit 7:4! Zuvor wurde schon gegen die Jugendheim-Mannschaften aus Amern, Kempen, Süchteln, Stadt Viersen , Bracht und Niederkrüchten gewonnen. Gespielt wurde immer Samstags. An dieser Stelle vielen Dank an Herrn Van der Velden und den SC Union Nettetal für die Bereitstellung der Fußballplätze bei Heimspielen.

Termine und Angebote bis nach den Sommerferien:

Ferienspielaktion für Kinder von 6 bis 12 Jahren vom 11.07. bis 22.07. 2005
Anmeldung am 2.05.2005 im Jugendfreizeitheim Arche ab 14:30 Uhr!!!
Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Kinder begrenzt!

Infos zu allen Veranstaltungen und Angeboten gibt es im Jugendfreizeitheim Arche oder telefonisch unter 02153 / 914130!


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Neues aus unserem kath. Kindergarten !

In der Fastenzeit bereiten auch wir uns auf das bevorstehende Osterfest vor. Schwester Patricia wird den angehenden Schulkindern in der Krankenhauskapelle den Kreuzweg erklären.

Die Geschehnisse der Karwoche sollen auch für unsere Kinder verständlich werden. Kinder fragen nach dem Leben und der Botschaft Jesu. Dazu gehört auch sein Leiden und Sterben. Sie erfahren, der Tod ist nicht das Ende – Jesus ist auferstanden.

Am Gründonnerstag halten wir für unsere Kinder im Kindergarten eine Abendmahlfeier.

Nach dem Osterfest laden wir die Großeltern unserer Kinder in das Jugendheim „Arche“ ein, wo wir mit ihnen gemeinsam singen, spielen und natürlich auch Kuchen essen werden. Im Mai besuchen uns die Senioren der Doerkesstube. Mit ihnen möchten wir einen gemütlichen Nachmittag im Kindergarten verbringen.

Außerdem steht in diesem Halbjahr noch ein großes Projekt an, wo wir den angehenden Schulkindern Lobberich und seine Geschichte näher erklären möchten.

Wir werden u.a. die Burg Ingenhoven, die Alte Kirche, das Rathaus und die Kunstscheune in Hinsbeck besichtigen.

Dank der Stiftung St. Sebastianus, dessen Vorsitzender Pastor Johannes Torka ist, erhielt die Einrichtung für eine Gruppe neues Mobiliar und neue Teppiche.

Die alten Möbel wurden von der Kolpingfamilie Vorst für die Rumänien - Hilfe abgeholt.

WZ vom 13.10.04 Foto : Friedhelm Reimann

Jetzt warten die anderen drei Gruppen auch auf entsprechende Neumöblierung.

Von der Frauengemeinschaft bekamen wir eine stolze Summe von 750,00€.

Außerdem möchte auch der, auf Initiative des Elternrates gegründete Förderverein dazu beitragen.

Durch Mitgliedsbeiträge, Einnahmen von Kindergarten-festen, Erlös des Weihnachtsmarktes und der Kindersachenbörse kann ein Teil der Anschaffungskosten für die nächste Gruppe übernommen werden.

Der Förderverein freut sich weiterhin über jede Art der Unterstützung, sei es Sie werden Mitglied oder Sie unterstützen unsere Arbeit durch eine einmalige Spende: Bankverbindung: Volksbank Brüggen-Nettetal EG BLZ 310 621 54 Kto.200 57 32 010

Mitgliedsanträge liegen auch im Pfarrbüro aus.

Annette Gartz, Leiterin

Kerstin Cremers, Vorsitzende des Fördervereines


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Lobbericher Sternsinger sammelten für Kinder in Not

Im Anschluss an die gemeinsame Aussendungsmesse der Lobbericher und Hinsbecker Sternsinger, die in diesem Jahr in der Pfarrkirche St. Peter zu Hinsbeck gefeiert wurde, brachten die Sternsinger den Segen zum Neuen Jahr „Christus segne dieses Haus“ von Haus zu Haus und sammelten für Kinder in Not.

Wie auch in den Vorjahren, unterstützten die Kinder der Lobbericher „Klangfarben“ die diesjährige Sternsingeraktion des Kindermissionswerkes. Außer den Chormitgliedern nahmen auch einige Kommunionkinder daran teil. So zogen sie in kleinen Gruppen als „Heilige Könige“ verkleidet durch die Straßen unserer Stadt, sangen ihre Lieder, erteilten den Haussegen und sammelten Spenden.

Neben den vielen laufenden Projekten der Aktion Dreikönigssingen in den unter-schiedlichen Ländern der Welt werden aus aktuellem Anlass die Opfer des Seebebens in Südostasien unterstützt.

Aufgrund des mehrtägigen Engagements der Kinder und Jugendlichen kann sich das Ergebnis der Sammlung sehen lassen. Es wurden insgesamt 11.645,97 € in Lobberich gesammelt.

Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Elke Rütten


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Hauskommunion für Alte und Kranke

Seit einiger Zeit besteht in der Pfarrgemeinde St. Sebastian Lobberich für alte und kranke Pfarrangehörige, die die Hl. Messe nicht mehr oder vorübergend nicht besuchen können, die Gelegenheit, von den Kommunionhelfern der Gemeinde die Hl. Kommunion nach Hause gebracht zu bekommen. Davon wird schon von einigen Pfarrmitgliedern Gebrauch gemacht.

Dieses Angebot besteht auch weiterhin. Wer für sich selbst oder einen Familienangehörigen das Angebot der Hauskommunion in Anspruch nehmen möchte, kann sich im Pfarrbüro, Telefon 91410, oder direkt bei Otto Sagel, Eremitenstraße 25, Telefon 911473, melden.

Herr Sagel wird dann einen Kommunionhelfer vermitteln, der in Absprache mit den Betroffenen, auch regelmäßig, die Hl. Kommunion ins Haus bringen kann.

Otto Sagel


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Gottesdienste um Ostern:

Palmsonntag, 20. März:

08.00 Uhr Hl. Messe

10.30 Uhr Treffen zur Palmprozession in der Alten Kirche

11.00 Uhr Hl. Messe

18.00 Uhr Fastenandacht zur Einstimmung in die Hl. Woche

Dienstag, 22. März:

19.00 Uhr Bußandacht

Gründonnerstag, 24. März:

20.00 Uhr Abendmahlfeier

Karfreitag, 25. März:

11.00 Uhr Kinderkreuzweg

15.00 Uhr Andacht zum Leiden und Sterben des Herrn

Karsamstag, 26. März:

20.00 Uhr Auferstehungsfeier

Ostersonntag, 27. März:

08.00 Uhr Hl. Messe

11.00 Uhr Hl. Messe

Ostermontag, 28. März

08.00 Uhr Hl. Messe

11.00 Uhr Hl. Messe

18.30 Uhr Hl. Messe Alte Kirche

Weißer Sonntag, 3. April

08.00 Uhr Hl. Messe

10.00 Uhr Erstkommunionmesse

18.00 Uhr Dankandacht der Erstkommunionkinder

Montag, 4. April

9.30 Uhr Dankmesse der Erstkommunionkinder


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Kinderbibeltage 21.-24.März 2005: "Jesus lebt"

Was geschah nach Jesu Tod. Gemeinsam mit Kindern vom 1.-4.Schuljahr wollen die Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter der Nettetaler Kinderbibeltage dieser Frage nachgehen.

Dabei gilt es, mit den Frauen das leere Grab zu entdecken, sich mit den Jüngern auf den Weg nach Emmaus zu machen, sich zu fragen, ob auch wir manchmal so ungläubig sind wie Thomas und zu erleben, dass alles am See Tiberias beim Fischzug der Jünger wieder von vorne begann.

An jedem Tag treffen sich die Kinder von 09.30 - 12.00 Uhr in der Arche.


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Kreuzweg der Jugend am Freitag, 18. März 2005

"Vor Augen: Das Kreuz":

Ökumenischer Kreuzweg der Jugend in Nettetal

Alle interessierten Jugendli-chen, besonders die Firmlinge aus Lobberich und Hinsbeck sowie die Mitglieder der Jugendgruppen sind am Freitag, dem 18. März 2005 zum gemeinsamen Kreuzweg der Jugend eingeladen.

Unter dem Titel "Vor Augen - Das Kreuz" stellt der diesjährige Ökumenische Kreuzweg der Jugend Bilder des niederländischen Künstlers Ruud Bartlema vor.

Er versucht auf seine Weise, aktuelles Leid und die Passion Jesu miteinander zu verbinden, indem er als Malgrund Zeitungsnachrichten wählt.

Die Lobbericher Gruppe trifft sich um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian, die Hinsbecker um 18.30 Uhr in St. Peter.

Zur 5. Station treffen sich die Pfarrgruppen in der Pfarrkirche St. Peter in Hinsbeck. Dort werden der weitere Jugendkreuzweg gebetet und der Abschluss begangen.

Zu einer gemeinsamen Begeg-nung im Jugendheim Hinsbeck sind dann alle anschließend einge-laden.

Walter Schierkes


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Termine

12./13. März: Misereoraktion

13. März: 140 Jahre Kolpingsfamilie Lobberich

17. März: Unterzeichnung des GdG Vertrages in Hinsbeck

18. März: Kreuzweg der Jugend

21.-24.März Kinderbibeltage

29. März von 15.00 bis 18.00 Uhr: Osterferiendisko in der Arche für Kinder von 6 bis 12 Jahren!

15. April nächtliches Fußballturnier für Jugendliche ab 14 Jahren (Soccer @ Midnight )

11. Juni Mädchentag im Jugendfreizeitheim Arche.

2./3. Juli: Pfarrfest in Lobberich

ab
11. Juli: Ferienspielaktion für Kinder von 6 bis 12 Jahren (bis 22.07)

17./18. September Pfarrfest in Hinsbeck

5./6. November: Pfarrgemeinderatswahlen

13. August 2006 50-jähriges Bestehen des Kindergartens


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Taufen/Sterbefälle

Taufen

Sterbefälle


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Die kleine Kirchenmaus

Ich - die kleine Kirchenmaus von St. Sebastian - krieg ja immer ´ne ganze Menge mit von dem, was so alles in der Pfarre passiert.

Da ist doch tatsächlich in meine Kirche eingebrochen worden. Und das am hellen Tag! Welche Menschen tun so etwas? Waren es Kinder, Jugendliche oder Erwachsene? Und sie haben einiges kaputt gemacht. Das Schloss der großen Glastür wurde aufgebrochen, dann von der Nikolausstatue der Stab samt der Hand abgebrochen und die beiden kleinen Geldkassetten auf den Tischen zerstört. Bei den Seitenaltären wurden die Tabernakel gewaltsam geöffnet und dadurch beschädigt.

Offensichtlich haben diese Einbrecher keine Ehrfurcht mehr. Wer tut so etwas? Wer liebt, macht nichts kaputt! In ihrer Kindheit

vernachlässigte, zu kurz gekommene Menschen können sich häufig nicht vom Neid freimachen. Sie möchten "Besitz" haben. Neid und Zerstörungswut sind in der Geschichte immer dann gewuchert, wenn der Glaube seine Kraft einzubüßen begann. Auch in unserer Zeit verdunstet das Fundament der christlichen Botschaft immer mehr und wird sogar in Frage gestellt. Steckt dahinter die Furcht, dass christlicher Glaube eine grundlegende Lebensveränderung fordern könnte, die dem Wohlstandsbürger zu unbequem erscheint?

Es ist sicherlich in unserer Zeit einiges im Umbruch auch mit unserer Kirche. Wir erfahren fast täglich von Veränderungen und Maßnahmen die auch weh tun. Aber die Glaubensinhalte und Fundamente verändern sich nicht. Dort wo wir hingestellt sind, sollten wir wenigstens das Unsrige tun!

Bis zum nächsten Mal, und vielleicht sieht man sich ja mal.

Eure

KIRCHENMAUS


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