Pfarrbrief 2/03,
September 2003

Der Pfarrbrief erscheint 3 mal jährlich

Inhalt:

Leitartikel Erntedank
Abschied Kaplan Bohnen
Vorstellung Frau Fiswick
Neue Messzeiten
Missio
Allerheiligen/Halloween
Kirchenvorstandswahl
Kirchenvorstandswahl
Firmung
Contaction
Kirchenaufsicht
Taufen/Hochzeiten/Sterbefälle
Die kleine Kirchenmaus


Impressum

Dieser Pfarrbrief erscheint 3x jährlich.

Er wird vom Pfarrgemeinderat der kath. Pfarrgemeinde St. Sebastian, Lobberich herausgegeben. Druck: Pfarrbüro


Inhalt


Gott danken

Wenn viele Früchte den Chorraum zieren, künden sie uns an, dass wir Erntedank feiern. Wir feiern ihn nicht, weil das immer am ersten Oktobersonntag so üblich ist, sondern, so hoffe ich wenigstens, weil wir ein wenig nachdenken wollen über uns selbst, über die Welt und über Gott. Indem wir denken, kommen wir dann auch zum Danken.

Erntedank ist nicht etwas Selbstverständliches; wir leben hier schon lange nicht mehr in einer Welt, die von der Landwirtschaft geprägt ist. Heute ist mehr die Rede von Kalkulation, von Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage, von Globalisierung als von Erntesegen und Erntedank. Außerdem wissen wir: Wenn es mal kein gutes Erntejahr gibt, sind die Regale in den Supermärkten dennoch gefüllt. Unsere Ansprüche sind groß geworden. Mit der Dankbarkeit aber ist es nicht weit her, sie steht nicht so hoch im Kurs.

Im 2. Korintherbrief heißt es: "Denkt daran: Wer kärglich sät, wird kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten" (2 Kor 9,6). Dabei geht es um einen elementaren Vorgang: um Säen und Ernten, um Geben und Empfangen. Es bedeutet, dass wir nicht alles selbst machen können. Wir haben uns nicht selbst gemacht. Wir können aus unserem Leben nichts herausholen, was nicht in uns schon angelegt ist. Wir können unser Leben auch nicht ins Unendliche verlängern. Wir sind und bleiben endliche, hinfällige, sterbliche Geschöpfe. Auch das Wetter können wir nicht machen. Wachstum, Gedeihen, Tau, Regen und Sonnenschein stehen in der Hand des Schöpfers, in der Hand Gottes.

Richtig Erntedank feiern können wir nur, wenn wir unser Leben als eine verdankte Existenz verstehen.

- Verdankte Existenz bedeutet Indentität in dem Sinne, dass ich weiß, wer ich bin, woher ich komme, wohin ich gehe, erahne, was der Sinn des Lebens ist, was die Welt im Innersten zusammenhält. Ich stehe also in Beziehung zum Ursprung und Ziel meines Lebens.

- Verdankte Existenz bedeutet Gnade in dem Sinn, dass ich weiß: Im letzten lebe ich nicht von meinen eigenen Leistungen und auch nicht von dem, was ich mir leisten kann, sondern von dem, was mir geschenkt wird, was ich empfange. Empfangen geht vor Handeln. Zuerst sind unsere Hände geöffnet, dann erst sind sie tätig. Wir sollten uns darüber im Klaren sein: Wir sind nicht Macher des Lebens, sondern Empfänger des Lebens. Beim Apostel Paulus heißt es: "Was hast du, was du nicht empfangen hast?" (1Kor 4,7).

Verdankte Existenz bedeutet Indentität in dem Sinne, dass ich weiß: vom Denken komme ich auch zum Danken. Beide Worte unterscheiden sich nur durch einen Buchstaben. Im Denken komme ich dahinter, dass Gott es ist, der lebt und Leben gibt. Er hat uns mit vielen guten Gaben ausgestattet. Er ist es, der uns das tägliche Brot gibt und uns die Schuld erlässt. Er schenkt sich uns selbst in Jesus Christus und im Heiligen Geist. So sind wir in unserer Existenz reich beschenkt; aus diesem Beschenkt Sein sollten wir dann ganz selbstverständlich zum Danken kommen, aber auch bereit und fähig werden, empfangene Gaben mit unseren Mitmenschen zu teilen.

Vielleicht verstehen wir jetzt das Geheimnis unseres Glaubens und Lebens: Säen und Ernten, Empfangen und Geben, Denken und Danken.

Das wollen wir am Erntedanksonntag auf dem Reiterhof bei Gartz miteinander feiern. Ich würde mich sehr freuen, wenn unsere beiden Gemeinden St. Sebastian und St. Peter wieder in so großer Zahl den Weg dorthin finden. Feiern in so großer Gemeinschaft macht Freude und stärkt den Glauben.

Georg Kerkhoff, Pfarrer

Sonntag, 5. Oktober 2003, 10.30 Uhr  Reiterhof Gartz, An Schönkes Krüz 2


Inhalt


Liebe Pfarrangehörige  von St. Sebastian und St. Peter

Mit dem Erscheinen dieses Pfarrbriefes endet meine Zeit als Kaplan von Lobberich und Hinsbeck. Wenn ich auf die zwei Jahre, die ich in unseren Pfarreien tätig sein durfte, zurückblicke, dann gibt es neben unangenehmen sehr viele schöne Erinnerungen. Für diese guten Erfahrungen, die ich machen durfte, bin ich sehr dankbar.

Danken möchte ich auch den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gemeinden sowie der evangelischen Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit denen ich in Jugendarbeit, Katechese, im liturgischen Bereich, bei Erstkommunion und Firmung, der Caritas, der Seniorenarbeit, im schulischen Bereich und in den Pfarrgremien zusammen arbeiten durfte, sei ebenfalls ein herzliches Dankeschön gesagt. Besonders hervorheben möchte ich die Katechetenrunde aus Hinsbeck. Nicht vergessen sind die Messdienerinnen und Messdiener, für deren Begleitung ich zuständig war und bei denen ich mich an dieser Stelle für ihren Dienst in unseren Gottesdiensten bedanken möchte.

Ein Dank gilt auch den Menschen, die mir während meiner Tätigkeit in unterschiedlichen Lebenssituationen begegnet sind und an deren Leben ich teilnehmen durfte. Danke sagen möchte ich auch für so manch gute und ermutigende Worte und für die vielen Zeichen der Verbundenheit.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Ihren Pfarrgemeinden so lebendig und in die Zukunft gewandt bleiben, wie ich Sie in diesen zwei Jahren erlebt habe. Dann wird das Leitwort des Kirchentages "Ein Segen sollst Du sein" nicht nur ein schönes Wort sein, sondern für die Menschen in Nettetal Wirklichkeit werden.

Ich grüße Sie herzlich

Franz-Karl Bohnen


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Kennen Sie den Seelenvogel?

Die Autorin Michal Snunit beschreibt in ihrem Buch "Der Seelenvogel" eindrucksvoll schlicht ihr Bild von der Seele. "Tief, tief in uns wohnt die Seele. Noch niemand hat sie gesehen, aber jeder weiß, dass es sie gibt."

Seelsorgerin -

Bevor ich eigene Kinder hatte, war ich als Lehrerin tätig. Und ich bin immer noch gern mit Kindern zusammen. Aber die Seele des Menschen kam mir in dem Beruf zu kurz. 1995 begann ich mit dem Würzburger Theologie im Fernkurs-Studium.

Seit 1998 war ich in meiner Berufseinführung zwei Jahre in St. Cornelius Dülken tätig. Ich habe die Ausbildungszeit aufgrund der Geburt unseres jüngsten Sohnes unterbrochen. Nun sind drei Jahre vergangen, seit August arbeite ich in der Gemeinde St. Peter Hinsbeck, ich werde dort meine Ausbildung beenden.

Auch wenn ich mit meinen 14 Stunden pro Woche schwerpunktmäßig in der Kommunionvorbereitung eingesetzt bin, möchte ich die gesamte Hinsbecker Gemeinde im Blick haben. Den Beruf der Gemeindereferentin verstehe ich als Berufung zur Seelsorge. Mit diesem Hintergrund möchte ich mit Ihnen gemeinsam Gemeinde, d.h. lebendige Kirche gestalten. Dabei arbeite ich nach dem Grundsatz: Alt Bewährtes bewahren und doch offen sein für Neues. So wünsche ich mir, dass wir das Vor-uns-Stehende mit Gottvertrauen angehen und in gegenseitiger Bereicherung bewältigen. Wenn wir uns dabei mit Offenheit begegnen, bin ich überzeugt, dass es ein gutes Jahr werden kann. Für die Zeit danach werden zu gegebener Zeit neue Absprachen getroffen werden.

In diesem Sinne möchte ich mit Michal Snunit enden: "Deshalb ist es gut, wenn wir auf den Seelenvogel horchen, der tief, tief in uns ist. Vielleicht spät Abends, wenn alles still ist."

Versuchen wir es!

Ihre Jacqueline Fiswick


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Neue Gottesdienstordnung

Mit dem Weggang von Kaplan Bohnen wird es ab dem 1. Oktober 2003 eine neue Gottesdienstordnung für beide Pfarren geben. Hier nun die Übersicht über die Kerngottesdienste für St. Peter und St. Sebastian:

Alle Andachten für St. Sebastian werden in der Krankenhauskapelle stattfinden.

Exequien und Beerdigungen sind weiterhin von dienstags bis freitags nach Absprache möglich.


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Sonntag der Weltmission - 26.10.2003 - Dem Wort vertrauen

Die Bibel, das meist gedruckte und übersetzte Buch der Menschheit, will nicht nur spannende Geschichten erzählen. Die Heilige Schrift will provozieren. Sie will verändern. Sie ist kein Gesetz, das versklavt, sondern befreiende Botschaft. Deshalb dürfen wir diesem Wort vertrauen.

Wie viel Vertrauen Menschen in Gottes Wort haben können, zeigen uns vor allem die Gemeinden in den Jungen Kirchen. Im Jahr der Bibel möchte missio diese Erfahrung aus den Jungen Kirchen an die Gemeinden in Deutschland weitergeben. Deshalb haben wir die Kampagne zum Monat der Weltmission "Dem Wort vertrauen" genannt.

Kleine Christliche Gemeinschaften in Afrika, Asien und Ozeanien sammeln sich um das Wort Gottes als Buch des Lebens und der Zuversicht. Sie teilen im Hören des Wortes ihre Glaubenserfahrung. Sie tun dies im festen Glauben, dass der Herr in seinem Wort gegenwärtig ist, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Sie teilen miteinander das eucharistische Brot - nicht immer in großen kirchlichen Räumen, sondern auch in den Häusern, den Hütten der Armen, den Zufluchtsorten für Migranten und Flüchtlinge: Diese Gemeinschaften machen uns Mut.

Das gilt vor allem angesichts der großen Personalprobleme in unseren europäischen Kirchen. Die Jungen Kirchen verdanken ihr Wachstum und ihre Lebendigkeit in erster Linie den Laien, die katechetische Dienste leisten und so die Gemeinden zusammenhalten.

Da ist es richtig, wenn wir den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus richten und uns von den neuen Pastoralmodellen aus den "ehemaligen" Missionsgebieten inspirieren lassen.

Aber all das wird nur möglich sein, wenn Einzelne, Gemeinden und Kirchen bei uns selber das Wort annehmen und dem Wort in neuer Weise vertrauen.

Und genau dazu möchten wir in diesem Jahr mit unserer Kampagne "Dem Wort vertrauen" im Oktober, dem Monat der Weltmission, die Gemeinden in Deutschland einladen.

(Weitere Informationen unter: www.missio-aachen.de)

Ihre Spende zum Sonntag der Weltmission können Sie in die Kollekte geben (Opfertütchen liegen aus) oder auf das bekannte Konto der Pfarre Nr. 40 102 345 bei der Sparkasse Krefeld BLZ 320 500 00 überweisen. Spendenquittungen werden auf Wunsch im Pfarrbüro ausgestellt.


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Allerheiligen und Halloween  - Was war zuerst?

Während sich die Christen Europas auf einen der höchsten kirchlichen Feiertage vorbereiten, konzentriert sich der größte Teil der amerikanischen Bürger auf Kürbisse, Verkleidungen und Partygags: Halloween. Das Wort ist eine Verballhornung des "All hallow's eve" - des "Vorabends von Allerheiligen". Doch was war nun zuerst?

Der Ursprung dieses Festes ... wurde in Irland schon vor 5000 Jahren gefeiert und heißt Samhain (ausgesprochen ungefähr wie Sa-un oder Sa-u-in). Bei den Kelten endete das alte Jahr bei Einbruch der Dunkelheit - das neue Jahr allerdings erst am darauffolgenden Tagesanbruch. Die Nacht zwischen dem alten und dem neuen Jahr war also Freiraum. Und während dieser Nacht hatten die Ahnen die Erlaubnis, ihr Zuhause zu besuchen. Da man die Toten achtete, bestand keinerlei Grund, Angst zu haben.

Die Kirche versuchte vergeblich, Halloween zu christianisieren.

Brauchttum: Kürbis und Rübe:

Der Legende zufolge lebte einst ein sehr, sehr bösartiger alter Mann namens Jack O'Lantern. Er war so bösartig, dass man ihn sogar aus der Hölle mit einem glühenden Stück Kohle in der Hand wegschickte. Dieses legte Jack in einen ausgehöhlten Kürbis und sucht mit dieser Laterne seither eine Ruhestätte.

Geblieben ist die Vorstellung, dass eine leuchtende Rübe das Böse abhalten könne.

Während der Brauch, Rübenlaternen anzufertigen sich bei uns im St. Martinsfest wiederfindet, wurde diese Laterne von den irischen Einwanderern in die USA mitgenommen. Hier fand man, dass der in Amerika heimische Kürbis - da wesentlich größer und auch leichter zu bearbeiten - besser als Jack O'Lantern geeignet sei, als die alte Rübe.

(Ralf Schmeink, Quelle: Internet)


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Kirchenvorstandswahl am 15. und 16.November 2003

Bei der Kirchenvorstandswahl sind in unserer Gemeinde 5 neue Mitglieder in den Kirchenvorstand zu wählen. Dem Kirchenvorstand kommt gerade in einer Zeit knapper werdender, finanzieller Mittel eine erhebliche Bedeutung für die Gestaltung des Gemeindelebens zu. Der Wahlausschuss und der Wahlvorstand für die Vorbereitung der Wahl in unserer Gemeinde rufen deshalb alle wahlberechtigten Gemeindemitglieder (ab 18 Jahren) zur Wahl auf.

Gemeinde

Es geht um Ihre Gemeinde. Sie wählen Frauen und Männer, die Verantwortung tragen für die Kirche vor Ort. Entscheidungen des Kirchenvorstandes haben unmittelbar Auswirkung auf das Leben in unserer Gemeinde. Mit Ihrer Stimme stärken Sie die Gemeindemitglieder, die sich im Ehrenamt für das Wohl Ihrer Gemeinde einsetzen.

Gut

Kirchenvorsteher/innen sind verantwortlich für das materielle Gut der Gemeinde. Wie gut sich ihre Arbeit für die Gemeinde auswirkt, hängt vornehmlich von ihrer Erfahrung und Einsatzbereitschaft ab.

Gestalten

Auch im Bereich der Vermögensverwaltung gibt es derzeit viel zu gestalten. Das veränderte Leben in unserer Gemeinde braucht vielfach auch einen neuen Rahmen in materieller und organisatorischer Hinsicht. Das Handeln der Kirchenvorsteher/innen bedarf großer Offenheit in Bezug auf veränderte Gegebenheiten, um ihre Dienstleistung zugunsten unserer Gemeinde weiterhin verantwortlich wahrzunehmen.

Mit Ihrer Beteiligung an der Wahl erkennen Sie die Notwendigkeit an, in veränderter Lebenswirklichkeit Neues zu gestalten.

Auch bei der Kirchenvorstandswahl gestaltet Ihre Stimme das Profil unserer Gemeinde!

Der Wahlausschuss hat die bereits getroffen. Die Kandidaten/Kandidatinnensuche hat begonnen.

Weitere Infos: Georg Kerkhoff, Pfarrer und Vorsitzender des Wahlausschusses


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"Ihr sollt ein Segen sein" Firmung in St. Sebastian am 23. Juli 2003

Mittwoch, 23. Juli, 18.00 Uhr in der Pfarrkirche in Lobberich. Es herrscht eine besondere Stimmung in der Kirche, denn immerhin 66 junge Menschen zwischen 15 und 16 Jahren sitzen in den ersten Bänken, begleitet von ihren Patinnen und Paten.

So viele Jugendliche in der Kirche: das ist schon außergewöhnlich.

Diese Tatsache merkt auch Weihbischof Karl Reger an, wenn er sich darüber begeistert, dass so viele Jugendliche der Einladung zum Empfang des Firmsakramentes gefolgt sind.

Es ist toll, dass die Firmlinge sich in ihren Gruppen die Zeit genommen haben, miteinander zu diskutieren und sich mit ihrem Glauben auseinander zu setzen.

"Ihr sollt ein Segen sein" - das war auch das Motto des Kirchentages in Berlin, an dem einige Firmlinge teilgenommen haben. Besonders bei der großen Sozialaktion "Contaction" konnte deutlich werden, was es heißt, ein Segen für andere zu sein. Da wurden Kinderspielplätze auf Vordermann gebracht, Biotope am Landschaftshof angelegt und Eine-Welt-Produkte für einen guten Zweck verkauft - und das alles besonders unter dem Aspekt des gemeinsamen Tuns.

Ja, die Zeit der Firmvorbereitung hat bei den Jugendlichen und in der Gemeinde Spuren hinterlassen!

(W. Schierkes, Gemeindereferent)


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Jugendsozialaktion "Contaction"  - Ein Riesenerfolg

Eine tolle Resonanz hatte die Sozialaktion Contaction der drei Bistümer Lüttich, Roermond und Aachen von 10. - 13. Juli 2003 auch bei uns in Nettetal.

Immerhin 9 der 30 teilnehmenden Gruppen aus der Region Kempen-Viersen kamen aus Nettetal.

Die Meßdienerschaft hatte sich den Ingenhovenpark vorgenommen und rückte dem Wildwuchs mit Freischneider, Schere und Schaufel zu Leibe. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen!

Aus dem Firmprojekt hatten sich drei Gruppen gebildet. Die erste engagierte sich auf dem Landschaftshof in Baerlo, wo sie Weidenzäune flocht und Gartenbeete mit nachwachsenden Rohstoffen anlegte. Eine andere Gruppe säuberte in der Zeit Spielgeräte auf mehreren Spielplätzen in Nettetal, grundierte und lackierte sie dann neu und machte auf den Plätzen groß reine.

Die dritte Gruppe schließlich führte in der Fußgängerzone eine Verkaufsaktion für fair gehandelte Produkte. Dabei musste sie auch für Werbung über Infowände und Plakate sorgen.

Das Umsatzziel von 500 Euro wurde weit überschritten, so dass dem Entwicklungsprojekt in Kenia am Ende eine schöne Spende überreicht werden konnte.

(W. Schierkes, Gemeindereferent)


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Besichtigung und Gebet

In diesen Tagen sind wieder viele Urlauber unterwegs. Wir freuen uns über die Gäste, die unsere Gegend besuchen. Sie erkunden das Umland und einige besuchen auch dabei unsere Pfarrkirche. Etwa 10 Besucher kamen täglich. Es ist beeindruckend, wie sie das Gotteshaus betreten. Die meisten öffnen voller Ehrfurcht die Glastür und gehen langsam in den Raum. Viele nehmen Platz in einer Bank und lassen die Kirche auf sich wirken. Manche bekreuzigen sich, andere sprechen ein stilles Gebet und viele zünden eine Kerze an. Andere machen gleich einen Rundgang zu den Besonderheiten. Dabei lesen sie in dem ausgelegten kleinen Kirchenführer.

Es ist gut, wenn Besucher sich respektvoll der Kirche nähern. Es liegt eine Achtung darin vor denen, die in dieser Kirche zu Hause sind oder einmal waren. Respekt vor denen, die hier getauft wurden, Erstkommunion gefeiert haben und getraut wurden. Achtung auch vor denen, für die hier das letzte Gebet gesprochen wurde.

Darum erzählt auch unsere Kirche St. Sebastian stumm von dem Leben der Gemeinde in den letzten hundert Jahren. In unserer Kirche stehen viele staunend und bewundernd vor den Altären. Die Altäre erzählen in Szenen aus dem Leben der Gottesmutter und aus dem Leben des Hl. Joseph. In der Mitte das Sakramentshaus in Gestalt des brennenden Dornbusches mit dem Baldachin. Die Figuren und Fenster laden zum Betrachten ein und wenn man sich etwas müht, findet man auf einem der Leuchter an den Wänden (sie sind aus der alten Kirche) auch die Inschrift über die Stifter. Auch die Bilder des Kreuzweges werden von vielen Besuchern betrachtet.

So kann manchmal aus der Besichtigung einer Kirche eine Einladung und ein Dankgebet werden.

Unsere Kirche ist auch an den Werktagen von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Herzlich willkommen.

Wir, die Damen und Herren der Kirchenaufsicht, freuen uns, wenn Sie herein kommen!


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Taufen - Eheschließungen - Sterbefälle

Taufen:

Can Marc Wilmesmeyer, Lukas Bertram, Kilian Lotze, Sophie Hermans, Vanessa Michel, Florentina Veseli, Dustin Maximilian Lüthje, Claudia Dolinger, Melanie Dolinger, Ben Brauckmann, Melissa Krich, Brian Richard Schmitz, Cedric Noah Droll, Janett Gina Hofheinz, Joana Jean Jamy Hofheinz, Luca David Bartholomei, Corinne Fabrice Wenk, Niel Wilmot, Arthur Volf, Florian Bartnick, Lara Jolien Bartnick, Nino Markus Buscher, Alexander Korsten, Timo Laus, Linus Kunze, Mark Deveceri, Luca Elena Ceresa, Nick Rucks, Niklas Elias Gartz, Hanna Maria Bimmler, Tristan Jeremy Reinold, Tom Beschnid, Jonas Schröter und Elias Hauertz.

Eheschließungen:

David Rösner-Kerstin Mertens
Harald Droll-Walter-Brigitte Dors
Michael Wilhelm Gerlach-Dagmar Schulze
Lothar Dellen-Christina Bäumges
Urban Schilden-Anika Timmers
Michael Sieben-Christina Louven
Thomas Jansen-Britta Baumgartner
Sascha Driesch-Shila Schmidt
Urs Mauer-Sonja Randerath

Unsere Verstorbenen:

Katharina Inderhees, Karl Hubert Reulen, Christine Schmitz, Richard Kohnen, Max Zanders, Margarete Maibaum, Ernst Niejodek, Karl Rex, Alice Böttcher, Karl Mienert, Margarethe Engelen, Gertrud Cichocki, Barbara Moers, Doris Fegers, Heinrich Heesen, Manfred Becker, Katharina Schlütter, Christine Müller, Anna Loebert, Hannelore Bylicki, Heinrich Dickmanns, Erna Spratte, Hildegard Scholzen, Heinrich Marx, Marga Wächtler, Karl Heinz Stricker, Anna Lankes, Anni Hüren, Antoinette Schmitz, Konrad Gladbach, Fritz Huss, Emma Kellner, Mathilde Albig, Pierre Feller, Karoline Lemkens, Czeslaw Cichocki, Adele Birker, Alfred Günther, Antonia Engel, Hubertine Nägler, Hans Günter Schumachers, Gottfried von Rath, Hedwig Neuhoff, Gertrud Korsten, Ludmilla Schmitz, Heinz Marks und Maria in het Panhuis.


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Die kleine Kirchenmaus

Ich - die kleine Kirchenmaus von St. Sebastian - krieg ja immer'ne ganze Menge mit von dem, was so alles in der Pfarre passiert. Auch in der Pfarre merkt man etwas vom Sommerloch, denn in und um St. Sebastian ist es ruhiger als sonst.

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Sprichwort bewahrheitet sich auch im Hinblick auf die Sanierung an meiner Pfarrkirche. Das Gerüst ist weg, und prächtig sieht sie jetzt wieder aus. Stolz steht sie da mit ihren Türmen, und alles an ihr ist jetzt irgendwie sauber und adrett. Wenn man sich etwas Zeit nimmt und genauer hinsieht, kann man gut erkennen, wo an der Fassade repariert und ausgebessert wurde. Richtig einladend wirkt sie so.

Leider wird die Zahl derer die dort hineingehen, immer kleiner. In einer sich stark wandelnden Gesellschaft ist Lebensqualität gefragt. Lebensqualität, die kaum noch Zeit übrig läßt für Fragen nach dem Sinn des Lebens. Ich hab's ja nicht geglaubt: Nun kann man schon den Bund fürs Leben an der Scanner-Kasse schließen, das Brautpaar kommt im Einkaufswagen gefahren! Es ist kein Witz, dass der Supermarkt "Plus" auch Hochzeitsfeiern im Angebot hat. Schlappe 2.222 Euro kostet die Alles-inclusive-Hochzeit bei Plus. Ein tolles Sektfrühstück, Tortenschlacht an der Kaffeetafel, Buffet mit Musik bis "zirka zwei Uhr morgens" für 18 Gäste kann man bestellen. Natürlich auch die Trauung, und alle Hotelkosten für eine stilvolle Hochzeitsnacht. Ich wette, dass Plus-Ehen lange halten, denn so preiswert werden zwei Glückskinder nie mehr zusammenkommen. Doch Flitterwochen dauern nicht ewig. Dann könnte Lidl für Nachwuchs sorgen, mit Lidl-Entbindungen, Lidl-Taufen, Lidl-Krippen, Lidl-Schulen und Lidl-Unis. Schlägt dann irgendwann einmal das letzte Stündlein, ist vielleicht "Quelle" zur Stelle. Mit einem superpreiswerten, amerikanischen Fließbandbegräbnis. Bis es aber so weit ist, genießt man den Lebensabend im Seniorenpalast von "Aldi-Süd". Vielleicht besuchen Sie mal wieder unsere Pfarrkirche auch außerhalb der Gottesdienste und Feiern. Geöffnet ist sie auch werktags von 15 - 17 Uhr. Dann ist es dort wunderbar ruhig und man hat Zeit zum Schauen, Beten oder still sein.

Bis bald, vielleicht sieht man sich ja mal,

eure Kirchenmaus


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