Pfarrbrief 2/01

Der Pfarrbrief erscheint 3-4 mal jährlich

Inhalt:

Predigt von Bischof Mussinghoff
am 16. September in Lobberich
Grußwort Pfarrer Kerkhoff
Grußwort Kaplan Bohnen
Einladung zur Amtseinführung Pfr. Kerkhoff
Wechsel in der Doerkesstube
Krankenhausbesuchsdienst
Katholische Arbeitnehmerbewegung KAB
Pfarrgemeinderatswahlen am 27./28. Oktober
Bundestreffen des Malteser Hilfsdienstes
Neues vom Kindergarten
Sonntag der Weltmission 27./28. Oktober
Jugendferienfreizeit Italien 2001
Pfarrfesterlös:
Nicaragua - Projekt, Kirchenmusik
Büchersammlung für Sakramentenvorbereitung
Kommunionkindervorbereitung, Lösungen Kinderseite
Aus der Gemeinde: Taufen, Hochzeiten Sterbefälle
die kleine Kirchenmaus - Kommentar


Inhalt

Frieden ist gerecht, wenn jedes Kind der Welt
mit Armen danach greifen kann.


An Stelle eines geistlichen Wortes...

hier die komplette Predigt Bischof Dr. Heinrich Mussinghoffs, Aachen, bei der Messe aus Anlass der Bundesversammlung und des Bundeswettbewerbs des Malteser-Hilfsdienstes und der Malteserjugend am 16. September 2001 in St. Sebastian, Nettetal-Lobberich. Sie konnte im gedruckten Pfarrbrief nur auszugsweise abgedruckt werden.

Liebe Christen!

Mit großer Erschütterung haben wir die Nachrichten von dem verbrecherischen Anschlag auf zivile und politische Gebäude in den USA gehört. Grauenhaft waren die Bilder der brennenden Türme des World Trade Center in Manhattan/New York und des Pentagon in Washington. Tausende von Menschen wurden unmittelbare Opfer dieses unglaublichen Angriffs. Weitere Menschen wurden Opfer der herabstürzenden Steinmassen in den Straßen oder ließen ihr Leben bei den Rettungsarbeiten. Mit Bestürzung haben wir die letzten Handy-Anrufe zu Tod geängstigter Menschen in den entführten Flugzeugen gelesen, bevor sie im Inferno untergingen. Wir kannten solche Szenarien aus Science-Fiction-Filmen. Wir haben nie gedacht, dass sie blutige Wirklichkeit werden könnten.

Der gezielte Angriff galt den USA als einem zivilisierten demokratischen Rechtsstaat und der Weltmacht sowie dem Wertesystem, das die Staaten repräsentieren. Somit gilt der Anschlag auch uns.

Sprachlos und ratlos stehen wir vor diesen jedes bisherige Maß sprengenden Terrorakten.

Ich hatte zu Mittwoch um 12.00 Uhr zum Gebet in den Aachener Dom eingeladen. Überwältigend war die Beteiligung; Christen verschiedener Konfessionen, Muslime und andere betroffene Menschen, alte und junge, Schulklassen, Feuerwehr und Polizei waren gekommen. Transparente und weiße Rosen brachten sie mit. Die Betroffenheit war riesengroß. Die Menschen spürten ihre Rat- und Sprachlosigkeit und folgten der Einladung: "Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens" (Joh 6, 68). Unser Schreien, Klagen und Schweigen tragen wir vor Gott.

Ich bitte auch Sie heute, mit mir zu beten für die Opfer des Anschlags, für die Toten und für die Verletzten, für ihre Familien und für die Hinterbliebenen, Freunde und Bekannten, zu beten auch für das amerikanische Volk,das durch den Anschlag getroffen und in seiner Ehre verletzt wurde. Umgekommen sind auch Menschen, die helfen wollten, Leute von Feuerwehr und Katastrophenschutz, Ihre Kolleginnen und Kollegen. Gott, er ist der Herr über Leben und Tod, er ist der Herr der Geschichte. Er möge die Toten aufnehmen in sein Reich, er möge die Verletzten verbinden und die Hinterbliebenen trösten.

Ich bitte Sie auch zu beten für die Täter, die bei ihrer Untat umgekommen sind, und für jene, die leben, und zu beten für die, die geplant und unterstützt haben. Gott sei ihnen gnädig.

Es gibt Vermutungen, dass Osama Bin Laden und muslimische Gruppen und Völker hinter dem Anschlag stehen. Manche Bilder, die den Anschlag bejubelnde Menschen zeigten, haben in der Seele wehgetan. Palästinensische, arabische und muslimische Führer haben sich von diesem Terrorakt eindeutig distanziert (bis auf Saddam Hussein). Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland hat erklärt, keiner könne sich bei diesem Terrorakt auf den Islam berufen; er widerspreche der Barmherzigkeit Allahs. Mit großer Sorge höre ich, dass unsere Aachener Bilal-Moschee und Muslime bedrohende Anrufe erhalten, die undifferenziert den Muslimen die Schuld geben und nach Rache rufen. Ich bitte Sie um Ihre Mitsorge, unschuldige Muslime gerade in unserem Land zu schützen.

Beten wir auch zu Gott, dass er die Herzen der Verantwortlichen lenkt, dass von diesem terroristischen Anschlag nicht durch Vergeltungsakte neue Vernichtung und neues Leid ausgehen. Möge Gott die Herzen lenken und mögen die Menschen dem Frieden und der Versöhnung eine Chance geben, damit Gewalt und Terror auf dieser Erde ein Ende haben. Es bedarf der Besonnenheit von Politikern und Militärs in diesen dunklen Tagen.

Die katholischen Bischöfe der Vereinigten Staaten haben an ihre Mitbürger appelliert, "ihr Vertrauen auf Gott zu erneuern und sich von jenen bitteren Früchten des Hasses abzuwenden, die am Anfang dieser Tragödie standen. Vor allem wollen wir uns nicht in ethnischen, religiösen oder nationalen Vorurteilen ergehen bei der Beurteilung der Untaten einiger irrationaler Terroristen. Als katholische Bischöfe der Vereinigten Staaten vereinen wir uns im Gebet zu Gott unserem Herrn mit den Worten des Psalmisten: 'Zu dir, Gott, nehme ich Zuflucht. Neige mir dein Ohr zu und errette mich. Sei mein rettender Fels und meine Burg und gib mir Zuflucht' (Ps 71 )."

Wir alle müssen unseren Einfluss bei unseren Politikern geltend machen, dass eventuelle Reaktionen maßvoll bleiben und das globale Ziel einer Sicherung des Weltfriedens nicht aus dem Auge verloren wird.

Es bedarf bei den Konfliktherden dieser Welt gerade jetzt des sensiblen Gespräches. Es bedarf der konzertierten Aktion aller Friedenswilligen der Welt. Jesus preist die selig, die keine Gewalt anwenden, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit und die Frieden stiften, ebenso wie die, die trauern, barmherzig und reinen Herzens sind (vgl. Mt 5, 3 ff.).

Liebe Mitglieder des Malteser-Hilfsdienstes und der Malteserjugend! Eigentlich hatte ich heute eine andere Predigt halten wollen, doch das Gedenken an die Opfer des brutalen Anschlags in Amerika hatte Vorrang. Der Einsatz von Feuerwehr und Katastrophenschutz hat uns vor Augen geführt, was Sie tun und zu tun bereit sind. Ob es sich um Unfallhilfe, Katastrophenschutz, Essen auf Rädern und vieles andere mehr handelt, Malteser sind zur Stelle und helfen. Sie tun das als katholische Christen, wie es evangelische Christen in der Johanniterhilfe tun.

Wir brauchen für unseren Dienst: Wettstreit, Können, Kompetenz, Professionalität. Helfen können in überraschenden Situationen. Das ist die eine Säule der Malteserarbeit. Die andere Seite ist der Glaube daran, dass wir aus der Kraft Gottes und in der Begleitung Gottes fähig sind, das Gute und Richtige zu tun.

Diese Botschaft, dieses Programm wird für mich besonders anschaulich an einem Kreuz, das in der St. Ludgeri-Kirche zu Münster hängt. Die Bombensplitter des Zweiten Weltkrieges hatten dem Gekreuzigten die Arme abgerissen. Man hat das Kreuz so gelassen und auf den Querbalken geschrieben: "Ich habe keine anderen Hände als die deinen."

Das ist es, was Jesus am Kreuz heute uns, was er Dir sagen will:

Ich habe keine anderen Hände, den Menschen zu helfen, als die deinen.

Ich habe keine anderen Füße, den Menschen zu helfen, als die deinen.

Ich habe keinen anderen Mund,

den Menschen etwas Gutes und Trostvolles zu sagen, als den deinen.

Ich habe keine anderen Augen, die Menschen freundlich anzusehen, als die deinen.

Ich habe keine anderen Ohren, den Menschen zuzuhören, als die deinen.

Ich habe kein anderes Herz, die Menschen zu lieben, als das deine.

Wir treffen auf Menschen in vielfachen Nöten und Sorgen, Unfall- und Katastrophengeschädigte, behinderte, kranke und alte Menschen, die Zuspruch und Hilfe brauchen an Seele und Leib. Wir können helfen, wir sollen helfen und wir wollen helfen. Dazu lassen wir uns ausbilden, dass wir es gut machen. Aber die innere Motivation dazu gibt uns dieser Jesus am Kreuz, der zu uns spricht. Und beim letzten Weltgericht werden wir nicht gefragt werden, ob wir alle Katechismusantworten auswendig sagen können und ob wir auch das letzte theologische Buch gut studiert haben. Wir werden nach dem Tun der Liebe gefragt. Wir werden gefragt, ob wir den Hungrigen zu essen und den Durstigen zu trinken gegeben haben; ob wir Fremde und Obdachlose aufgenommen, Nackte bekleidet und Kranke und Gefangene besucht haben. Und der ewige Richter wird uns sagen: "Was ihr einem meiner geringsten Brüder (und Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25, 40).

Gott teilt mit uns Freude und Leid. Er nimmt unser Leben ernst. Er möchte, dass wir in die Nachfolge des suchenden, nachgehenden und heilenden Jesus treten. So können wir die Liebe Gottes, die wir erfahren haben, an andere weitergeben. Denn Jesus hat keine anderen Hände und Füße, keine anderen Ohren und Augen, keinen anderen Mund und kein anderes Herz als die deinen. Und es ist uns als Gabe und Aufgabe gegeben, Gottes Liebe zu den Menschen zu tragen, gute Helferinnen und Helfer zu sein in den vielfachen Nöten unserer Zeit.

So wünsche ich Ihnen allen, dass der Malteser-Hilfsdienst, in dem Sie stehen und arbeiten, Ihnen Brücke und Weg zu einem guten und hilfreichen Leben werde, Schule in der Nachfolge Jesu. Amen.


Inhalt


Grußwort Pastor Kerkhoff

Liebe Mitchristen von St. Sebastian!

Gerne nutze ich auf diesem Wege die Möglichkeit, mich meiner neuen Gemeinde vorzustellen. Mein Name ist Georg Kerkhoff; ich bin 43 Jahre alt und komme aus Willich. Ich bin also ein Niederrheiner und freue mich darauf, auch am Niederrhein tätig sein zu können.

Mein Weg Priester werden zu wollen, führt mich nicht über den "normalen" Weg. Nach Grund- und Hauptschulbesuch in Willich begann ich 1973 eine Ausbildung zum Konditor. Diese Ausbildung beendete ich 1976 mit der Gesellenprüfung. Bis 1979 arbeitete ich in diesem Beruf. Die Studienvoraussetzungen für das Theologiestudium machten es notwendig, das Abitur nachzuholen. Damit begann ich im August 1979 in Neuss am Abendgymnasium; auch wenn die Doppelbelastung Arbeit/ Schule nicht nimmer leicht war, so hat sie mir doch Spaß gemacht.

Im Oktober 1983 begann ich meine theologischen Studien an den Universitäten Bonn und München. Im Februar 1989 schloss ich den theologischen Studiengang mit der Diplomprüfung in Bonn ab.

Von März 1989 bis zum März 1990 war ich Seminarist des Aachener Priesterseminars und bereitete mich dort auf die Diakonen- und Priesterweihe vor; meine ersten praktischen Schritte machte ich als Diakon in der Pfarre St. Elisabeth in Aachen.

Nach der Priesterweihe am 3. März 1990 war ich als Kaplan in der Pfarre St. Cornelius in St. Tönis tätig. Meine ersten Schritte als Priester habe ich also gleich in der erweiterten Nachbarschaft getan. Von dort aus führte mich mein Weg weiter nach Kempen, in die Neue Stadt. Vom 28. Februar 1994 bis zum 26. August 2001 war ich Pfarrer an Christ-König in Kempen.

Neben den "normalen" seelsorglichen Aufgaben galt meine besondere Sorge den Kranken, den Schulkindern und Jugendlichen.

Wenn ich nun als Ihr neuer Pastor nach Lobberich (und nach Hinsbeck) komme, dann tue ich das mit großer Freude und mit einem bereiten Herzen. Ich will versuchen, mit Ihnen Kirche, Gemeinde zu gestalten.

Die Tatsache, dass immer weniger Priester zur Verfügung stehen, macht es notwendig, Pfarren in einem sogenannten "Lebensraum" zusammenzuschließen.

Vor solch einer neuen Situation stehen wir jetzt hier in Lobberich und Hinsbeck. Die Pfarren St. Sebastian und St. Peter müssen sich einen Pastor "teilen". Das birgt Veränderungen in sich, aber auch ganz viele und neue Chancen.

Ich persönlich betrachte die neue Situation nicht als eine Mängelverwaltung, sondern als Herausforderung. Neue Wege zu beschreiten kann im wahrsten Sinne des Wortes "spannend" sein. Es gilt optimistisch und konstruktiv nach vorne zu schauen, kompromissfähig zu sein und trag- und lebensfähige Entscheidungen zu treffen. Darum bin ich auf Ihre Unterstützung und Hilfe angewiesen und bitte Sie ganz herzlich darum.

Schenken Sie mir Ihre Kritik und Ermunterung, aber auch Ihr Gebet. Seien Sie versichert, dass ich Sie in mein Gebet einschließe. Mit Ihnen bin ich unterwegs auf dem Weg des Glaubens.

Zusammen sind wir auf der Suche nach Gott. Wir werden ihn nur schwer bei uns allein finden; in der Begegnung miteinander in der Kirche, zu Hause, in der Schule, an der Arbeitsstelle, in der Freizeit, beim Sport und überall dort, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, dort wird auch ER bei uns und mit uns sein.

In der Freude dieser Zusage und in der Freude auf diese Begegnung grüßt Sie ganz herzlich Ihr,

gez.

Georg Kerkhoff


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Grußwort Kaplan Bohnen

Liebe Schwestern und Brüder von St. Sebastian, Lobberich

In einigen Wochen werde ich in Ihrer Pfarre St. Sebastian meinen Dienst als Kaplan antreten. Daher möchte ich mich Ihnen hier kurz vorstellen.

Mein Name ist Franz-Karl Bohnen, bin Jahrgang '61 und komme aus Erkelenz-Lövenich.

Ich habe den Beruf des Bäckers erlernt und diesen mehrere Jahre als Geselle ausgeübt. In Neuss holte ich das Abitur nach und begann danach ein Studium für das Lehramt der Sekundarstufe I/II mit der Fächerkombination Theologie/ Germanistik; zuerst in Siegen, dann in Aachen.

Die Prüfungen für das erste Staatsexamen legte ich in Aachen im Sommer 1996 erfolgreich ab.

Vom Frühjahr 1997 bis zum Sommer 1999 folgte dann ein theologisches Studium in Bonn, woran sich das Pastoralpraktikum im Pfarrverband Schwalmtal anschloss. Nach Eintritt ins Priesterseminar und besonders nach der Diakonweihe im Dezember 2000 war ich in den Pfarren St. Michael und Herz Jesu in Aachen-Burtscheid tätig.

Als Kaplan werde ich sowohl in St. Sebastian als auch in St. Peter, Hinsbeck tätig sein. Ich freue mich schon jetzt auf die Zeit in Ihrer Pfarre, besonders aber auf das gegenseitige Kennenlernen und auf das Miteinanderarbeiten.

Es grüßt Sie herzlich!

Franz-Karl Bohnen

Hinweis:

Franz-Karl Bohnen wird am Sonntag, dem 7. Oktober in der Hl. Messe um 11.30 Uhr durch Herrn Pfarrer Kerkhoff unserer Gemeinde als neuer Kaplan vorgestellt.

Anschließend ist die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung in der Brücke gegeben. Zum Vorstellungsgottesdienst und zur Begegnung ist die Gemeinde herzlich eingeladen.


Inhalt


Einladung

"Brannte uns nicht das Herz, als wir unterwegs mit ihm über all das redeten?"
Lk 24,32

Der Bischof von Aachen, Dr. Heinrich Mussinghoff, hat mich zum

Pfarrer an St. Sebastian in Lobberich und zum Pfarrer an St. Peter in Hinsbeck ernannt.

Zur Mitfeier der Einführungsliturgie am Sonntag, dem 30. September 2001, um 15.00 Uhr in St. Sebastian, Lobberich und am Mittwoch, dem 3. Oktober 2001, um 10.00 Uhr in St. Peter, Hinsbeck lade ich herzlich ein. Ich bitte um Ihr begleitendes Gebet.

Georg Kerkhoff

An St. Sebastian 35 - 41334 Nettetal - Telefon (0 21 53) 91 41 14


Am Sonntag, dem 30. September 2001, um 15.00 Uhr wird Herr Georg Kerkhoff im Auftrag des Bischofs von Aachen in sein Amt als Pfarrer an St. Sebastian in Lobberich eingeführt.

Zum Einführungsgottesdienst und zum anschließenden Empfang in der "Brücke" laden wir herzlich ein.

Für den Kirchenvorstand Hans-Jürgen Boyxen - Für den Pfarrgemeinderat:Hildegard Aldenkirchs


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Wechsel in der Doerkesstube

Zum 31. Juli hat Frau Hildegard Schotes ihre Arbeit in den Doerkesstuben beendet. Mit besonderem Engagement hat sie dort 10 Jahre lang liebevoll gewirkt. Auch außerhalb ihrer Dienstzeiten war sie immer für ihre Senioren da.

Dafür sagen wir seitens der Pfarre nochmals herzlich Dankeschön.

Zum 1. August hat nun Frau Maria Tack die Leitung übernommen.

Auch sie möchte für die Senioren in unserer Gemeinde da sein und lädt zum Besuch der Doerksstube ein: montags bis freitag von 13.30 bis 17.30 Uhr. Außerhalb der Dienstzeit ist sie zu erreichen in der Königsberger Straße 14a, Telefon 02153/1633.


Krankenhausbesuchsdienst

Immer noch fehlen uns Pfarrangehörige, die bereit sind, alle 4 bis 6 Wochen an einem Nachmittag die Kranken unserer Pfarre, die im Krankenhaus liegen, zu besuchen. Bisher haben sich 9 Personen zum Mitmachen gemeldet. Das reicht aber noch nicht aus. Interessenten an diesem wirklich wichtigen Dienst mögen sich bitte im Pfarrbüro (Tel. 91410) oder bei Barbara Boyxen (Tel. 8570) melden. Ein erstes Informationstreffen findet am Donnerstag, dem 4. Oktober 2001 um 20.00 Uhr in der Brücke statt.


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Katholische Arbeitnehmer Bewegung

Ein neuer Weg als Mitglied

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) ist aus ihrer Tradition eine Interessenvertretung. In der Geschichte unserer Gesellschaft hat sie sich sehr um die Probleme der Menschen gekümmert. Immer wieder gab es Menschen, wie Nikolaus Groß, der in Kürze seine Seligsprechung erfährt, die ihr mutiges Bekenntnis mit dem Leben bezahlten.

Unsere Pfarrgruppe erhebt die Stimme in der Zeit. Sie versucht in der Bildungsarbeit, sich um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu kümmern.

Die KAB ist eine Anwältin der Armen und Ausgegrenzten. In ihrer Möglichkeit erkennt sie die Probleme der Zeit. Dort erhebt die KAB ihre Stimme. Sie will in der organisierten Selbsthilfe neue Formen der Gemeinschaft und Möglichkeiten der Zusammenarbeit entwickeln und erproben. Eine Massengesellschaft werden wir nie werden.

Die Zeichen der Zeit werden erkannt und bewertet. Es ist unsere Aufgabe sich für den Frieden und die soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Nur so kann unsere Schöpfung bewahrt werden.

Unsere KAB - Pfarrgruppe besteht aus einem Familienkreis und einer aktiven Altersgruppe. Viele Menschen können sich dem Bildungsangebot anschliessen.

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung gewährt ihren Mitgliedern kostenlosen Rechtsschutz vor Arbeits- und Sozialgerichten. Um dieses Angebot in der Pfarre zu erhalten brauchen wir Männer und Frauen, die uns bei dieser Arbeit unterstützen.

Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0 21 53 - 24 49 melden.

Peter Lennackers, 1. Vorsitzender


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PGR-Wahlen am 27./28.10.2001

Wie auch im letzten Jahr wird die Wahl des Pfarrgemeinderates am 27./28. Oktober 2001 vor und nach den Messen im Eingangsbereich von St. Sebastian stattfinden.

Die genauen Öffnungszeiten des Wahllokals werden rechtzeitig im Wochenzettel bekannt gegeben.

Sollte Ihnen die persönliche Stimmabgabe nicht möglich sein, so ist es selbstverständlich möglich, dies mittels Briefwahl vorab zu erledigen. Den Briefwahlschein erhalten Sie ab dem 06. Oktober über das Pfarrbüro - indem Sie den auf Seite 19 abgedruckten Antrag ausfüllen und im Pfarrbüro abgeben bzw. ihn dorthin zustellen lassen.

In Abänderung des Original - Pfarrbriefes finden Sie hier die endgültige Kandidatenliste

Hinweis:

Anträge auf Ausstellung eines Briefwahlscheines liegen zum Mitnehmen ab dem nächsten Wochenende auf den Info-Tischen aus oder können ab dem 8. Oktober im Pfarrbüro abgeholt werden.

Ab 14 Jahren darf man wählen; ab 16 Jahren kann man gewählt werden.

Was ist ein Pfarrgemeinderat?

Alle Mitglieder in den Katholischen Gemeinden tragen durch Taufe und Firmung eine gemeinsame Verantwortung für die Aufgaben der Kirche und ihren Dienst am Menschen. Sie wählen demokratisch ihre Vertreterinnen und Vertreter in den Pfarrgemeinderat. Er hat Teil an der Gemeindeleitung und soll das Leben der Pfarrgemeinde mitgestalten und mittragen. Er dient mit dem Pfarrer und den anderen hauptamtlich beauftragten Seelsorgerinnen und Seelsorgern dem Aufbau einer lebendigen Pfarrgemeinde. Mit ihnen trägt er dafür Sorge, dass die Verkündigung, die Feier des Gottesdienstes sowie der Dienst am Nächsten in der Gemeinde geschieht.

Aufgaben des PGR:

Der Pfarrgemeinderat ist...

Internet:

http://www.kirchelebt.de/


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Großer Malteser-Event in Nettetal

Fest in der Hand des Malteser Hilfsdienstes war Lobberich am Wochenende 14/15. September, als über 1.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland den 13. Bundeswettbewerb und die Bundesversammlung der Malteser besuchen.

Der Bundeswettbewerb ist ein zweijährig ausgetragener Leistungsvergleich der besten Sanitätsgruppen, bei dem ein Dutzend äußerst realitätsnaher Notfallszenarien durchlaufen werden muss. Besonders echt wirken die Stationen durch eine professionelle niederländische Statisten-Gruppe, deren Darstellungen auch durch erfahrene Sanitäter von einem echten Notfall kaum zu unterscheiden sind.

Erstmals war der Bundeswettbewerb für alle Interessierten frei zugänglich. An insgesamt 12 Stationen zeigten die 21 Gruppen ihr Können. Zuschauern wurden die dargestellten Szenarien von erfahrenen Einsatzkräften erklärt. Zusätzlich veranstaltete auch die Malteserjugend zum ersten Mal einen Wettbewerb, der im Bereich der Innenstadt Lobberich stattfand.

Parallel zum Wettbewerb fand am Samstag um die Werner-Jaeger-Halle herum ein umfassendes Rahmenprogramm statt. Während in der Werner-Jaeger-Halle die Bundesversammlung und das Präsidium der Malteser tagte, war auf dem Festgelände gegenüber der Halle eine Oldtimer-Show für Rettungsfahrzeuge zu besichtigen. Für Essen und Getränke war dort ebenso gesorgt wie für Informationen über die Arbeit der Malteser und Spielgeräte für Kinder.

Der Bundeswettbewerb endete am Sonntag morgen um 09.30 mit einem Festzug aller Teilnehmer durch die Lobbericher Innenstadt zum Gottesdienst in der Kirche St. Sebastian.

Bischof Heinrich, der die Festmesse leitete, lobte das Werk der Malteser, verwies aber auch auf die vielen Helfer, die bei den terroristischen Anschlägen in den Vereinigten Staaten umgekommen waren. Er mahnte zur Besonnenheit bei möglichen Reaktionen.

Nettetal war Austragungsort des Bundeswettbewerbes, nachdem eine Nettetaler Gruppe sowohl 1997 als auch 1999 Bundessieger wurde. 1999 hatte man die Möglichkeit zur Austragung noch abgegeben, nach dem zweiten Sieg wollten die Nettetaler sich die Ausrichtung aber nicht mehr nehmen lassen.

Internet:

www.malteser-bundeswettbewerb.de - www.malteser-nettetal.de


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Neues vom Kindergarten

Unser neues Kindergartenjahr hat begonnen und wir dürfen 36 neue Kinder begrüßen. Für uns alle, die Kinder, die Eltern und das Personal ist dies immer eine neue Situation. Wichtig ist uns, dass sich alle in unserem Kindergarten wohlfühlen und Geborgenheit erfahren.

Geborgenheit hat viele Namen

Wenn ich traurig bin, brauche ich jemanden, der mich tröstet,
wenn ich wütend bin, brauche ich jemanden, der mich aushält,
wenn ich lache, brauche ich jemanden, der sich mit mir freut,
wenn ich unsicher bin, brauche ich jemanden, der mir Zuversicht gibt,
wenn ich ungeduldig bin, brauche ich jemanden, der mich beruhigen kann,
wenn ich an mir zweifle, brauche ich jemanden, der mir Anerkennung schenkt,
wenn ich etwas gelernt habe, brauche ich jemanden, dem ich es zeigen kann,
wenn ich einsam bin, brauche ich jemanden, der mich in den Arm nimmt,
wenn ich selbstsicher aufwachsen soll, brauche ich jemanden, der mir Geborgenheit schenkt!

Freuen kann sich unser Kindergarten auch über die "Felix Auszeichnung" des Deutschen Sängerbundes. Diese Urkunde und Plakette wurde uns am 5. Sep. 2001 feierlich verliehen. Diese Auszeichnung haben wir erhalten, weil in unserem Kindergarten gerne gesungen wird. Besonders freuen wir uns, wenn Herr Belmann uns auf der Gitarre oder auf dem Klavier begleitet.

Ebenfalls fanden in unserer Einrichtung große Renovierungsarbeiten statt.

Stolz sind wir auf unsere neuen Waschräume, die alle im neuen Glanz erstrahlen.

Außerdem kann man nach 45 Jahren unseren Kindergarten durch eine neue Haustüre betreten.

Besonders hervorheben möchten wir unsere neue Küche, die wir Dank des Erlöses vom Pfarrfest 2000, vom Osterbasar des Kindergartens im Frühjahr 2001 und den Sponsoren: Möbel Peter Busch, Firma Achim Hegger, Firma Heinz Funken, Firma Wolfgang Sistenich - Camps, nun mit den Kindern einweihen konnten.

Die Kinder und Erzieher möchten sich bei den Sponsoren und allen Aktiven recht herzlich bedanken.

Im Namen aller Kollegen:

Annette Gartz


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Sonntag der Weltmission am 28.10.2001

"Frieden lernen" lautet das Motto der diesjährigen Kampagne zum Sonntag der Weltmission.

Weltweit versteht sich die katholische Kirche als Anwalt für den Frieden. missio unterstützt die Kirche in ihrem Engagement und ruft die deutschen Katholiken zur weltweiten Solidarität auf. Sowohl unser Gebet als auch unsere Spende werden zum wertvollen Beitrag für den Frieden:

Schätzungsweise 120.000 Kindersoldaten müssen in Afrika für irgendwelche Kriegsherren kämpfen. Zwangsrekrutierungen sind an der Tagesordnung. missio hilft Kindersoldaten im Erzbistum Gulu, ihre traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten

Massenunruhen, Vandalismus und Zerstörungen von Kirchen versetzen die Menschen in Kenia und Angst und Schrecken. missio hilft durch Kurse für Gemeindeleiter, Katechisten und Lehrer, die ein Friedensnetzwerk im ganzen Land aufbauen werden.

missio unterstützt engagierte Laien, die sich sozial engagieren und eine elfmonatige Ausbildung zum Thema Friedensbildung und Konfliktbewältigung absolvieren wollen

Ihre Spende können Sie am Weltmissionssonntag sowohl in den bereit liegenden Opfertütchen in die Kollekte geben, als auch auf das Konto 40 102 345 bei der SK Krefeld, BLZ 320 500 00 überweisen.

Auf Wunsch stellt das Pfarrbüro eine Spendenquittung aus.

Internet: www.missio-aachen.de


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Jugendferienfahrt 2001 - Italien

"Sommer, Sonne, Sonnenschein, wir steigen in den Stiefel ein..."

... unter diesem Motto stand die diesjährige Ferienfreizeit unserer Pfarre nach Cesenatico an der italienischen Adria-Küste.

Und so stiegen an einem Donnerstag mittag gegen Ende Juli 45 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren und 11 Betreuer an der Arche in einen klimatisierten Reisebus ein, um erst im Land der langen Strände wieder einen Fuss auf den Boden zu setzen. Aber noch bevor wir richtig in den Stiefel einsteigen konnten, stieg erst einmal jemand dummerweise in unser Begleitfahrzeug ein und entwendete dem Fahrer, einem der ehrenamtlichen Betreuer, ein Mobiltelefon und die frisch umgetauschten Lire. Aber dieses Schockerlebnis sollte das einzig negative in den kommenden 12 Tagen bleiben. Unsere "Villa Celeste", in einem kleinen Jugenddorf etwas ausserhalb der 22.000-Seelen-Gemeinde Cesenatico gelegen, aber dafür nur wenige Meter vom Strand entfernt, sollte uns eine gute Herberge sein, was nicht zuletzt am leckeren und sehr reichlichen Essen lag, für welches das Ehepaar Götzenberger immer wieder sorgte. Aber auch sonst wurde einiges geboten: Das Betreuerteam um unseren Ex-Kaplan und -Pfarradministrator Peter Dückers hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bei dem wohl für jede und jeden der Mädels und Jungs etwas dabeigewesen sein dürfte: Während am Tag bei stetem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30 Grad Videos gedreht und Sport getrieben wurde, standen am Abend neben diversen Spielshows auch Tanz und (Gitarren) Musik auf dem Programm.

Erfrischung fand man bei allzu anstrengendem Programm nicht nur in den Wellen des Mittelmeers, sondern an so manchem Abend auch bei vom Kaplan persönlich gemixten (natürlich alkoholfreien) Cocktails. Kultur stand natürlich auch auf dem Programm, so wurden bei den obligatorischen Tagesausflügen San Marino, Rimini, Florenz sowie die wunderschönen Provinzstädte Ravenna und Ferrara besichtigt.

Allen Betreuern, dem Organisator Peter Dückers sowie den Eheleuten Irmgard und Peter Götzenberger - die für so manches zugenommene Kilo bei den Teilnehmern verantwortlich waren - und natürlich allen Teilnehmern noch einmal vielen Dank für das gute Gelingen. Vielleicht sieht man sich ja im nächsten Jahr an einer anderen Ecke des Mittelmeers wieder...?

Nico Berger

Internet: www.italien2001.de


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Pfarrfesterlös

Nicaragua

Die Hälfte des Pfarrfesterlöses geht über die Organisation IESA e.V. (Internationale Entwicklung und Soziale Arbeit e.V.) an Projektpartner in Nicaragua.

Um diesem Land eine Zukunft zu sichern unterstützt der Teilerlös des Pfarrfestes deshalb Kinder und Jugendliche in ihrer Schul- und beruflichen Ausbildung.

Das Kinderhilfswerk UNICEF charakterisiert die Situation der Kinder in Nicaragua als "wahrhaft nationalen Notstand":

Eine gute Bildung ist ein wichtiger Faktor für die eigene Entwicklung. Die IESA wird durch die Spende der Pfarre St. Sebastian einen Beitrag dazu leisten können.

Stefan Pläp

Internet: http://www.iesa-duesseldorf.de/

Kirchenmusikalische Jugendarbeit

Im Oktober 2001 ist es nun schon ein Jahr her, dass sich etwa 20 Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren zu einem neuen Jugendchor zusammentrafen. Ein halbes Jahr später, etwa Ostern 2001 gründete sich die Band (Keyboard, Gitarre, Bass und Schlagzeug), die sich dienstags ab 17.15 Uhr zu Proben in der alten Kirche trifft (weitere Musiker, vor Allem Melodieinstrumente sind herzlich willkommen!) Neben einer musikalischen Bereicherung (Förderung des "Neuen Geistlichen Liedes") erfährt unsere vielseitige Kirchenmusik nun auch noch einen Akzent im Bereich Jugendarbeit. Band, Jugendchor und die Tonscherben, die Dank des Gospelworkshops im Juni 2001 wieder Neuzugänge verzeichnen können, gestalten hauptsächlich die Gottesdienste in der alten Kirche.

Markus Belmann, Kirchenmusiker

Medien zur Sakramentenvorbereitung

Aus dem Erlös des Pfarrfestes 2001 soll ¼ verwendet werden zur Anschaffung von Medien zur Sakramentenvorbereitung.

Zur Zeit sind Frau Rinass-Goertz, Herr Traut und ich dabei, den Bestand in der Bücherei und den Gemeinden zu sichten. Im Anschluss daran werden wir eine Liste mit ausgewählter Literatur erstellen und entsprechende Bestellungen aufgeben.

Walter Schierkes, Gemeindereferent


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Kommunionvorbereitung 2001/2002

Und wieder geht es los; nach intensiven Überlegungen im Vorfeld ist nun klar, dass nach den Herbstferien die Gruppenarbeit der Kommunionvorbereitung beginnt.

Insgesamt fast 100 Kinder sind in diesem Jahr eingeladen, sich gemeinsam mit ihren Katechetinnen und Katecheten auf das große Fest vorzubereiten.

Beim ersten Elternabend am 20.September wurden der Ablauf der Vorbereitungszeit und die gegenseitigen Erwartungen verdeutlicht.

Ein Schwerpunkt der Kommunionvorbereitung liegt im Bereich der Elternarbeit. Eltern sind in erster Linie gefordert, die katechetischen Einheiten mit ihren und anderen Kindern zu begleiten. Darüber hinaus wird es inhaltliche Elternabende geben, so z.B. vor der Erstbeichte.

Zudem sind Eltern auch eingeladen, bei der Vorbereitung der Familienmessen mitzuwirken oder Aktionen der Kommuniongruppen zu begleiten.

Die Vorbereitungszeit in den Gruppen endet mit Beginn der Fastenzeit. In größeren Gruppen kommen die Kinder dann zusammen, um gemeinsam mit Pfarrer Kerkhoff oder Kaplan Bohnen die Messfeier kennen zu lernen und zu erleben.

In diesem Jahr ist es erstmals gelungen, die Anzahl der Kommunionkinder an den beiden Terminen (Weißer Sonntag/ein Sonntag später) anzugleichen. Es wird also so sein, dass zwei Klassen der Katholischen Grundschule am Weißen Sonntag 2002, die dritte Klasse sowie die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule und der Comeniusschule einen Sonntag später mitgehen werden.

Für mich bleibt festzuhalten, dass die Vorbereitungszeit auf die Kommunion durch die Mitarbeit möglichst aller Eltern eine Fortsetzung dessen ist, was die Eltern bei der Taufe versprochen haben: ihr Kind so gut es möglich ist im Glauben zu erziehen und es auf diesem Weg zu begleiten.

So wünsche ich allen, den Eltern und Katechetinnen, den Kindern und uns allen eine schöne und erfolgreiche Vorbereitungszeit unter Gottes Segen.

Walter Schierkes, Gemeindereferent


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Aus unserer Gemeinde

Taufen:

Hendrik Meertz, Lisa Gendritzki, Norik Reinardy, Gina Michelle Wilhelm, Sarah Wilmen, Anna Büsch, Kevin Trung Kopel, Henrik Heussen, Julia Maria Damasiewicz, Isabel Straeten, Sebastian Straeten, Julia Dürselen, Fabian Buscher, Lorena Fliegen, Hannah Touppen, Leon Zenzes, Leon Offermann, Simon Hartges, Laura Merklinger, Anna Strötges, Maja Sophia Meeners, Christopher Robin Janz, Alexander Eulenpesch, Bastian Rolf Hensel, Julia Anita Drathen, Kai Roland Klinkertz, Kira Scholz

Eheschließungen:

Unsere Verstorbenen

  • Maria Schrömges, geb. Beunen
  • Christine Erkens, geb. Nooten
  • Maria Schmitz, geb. Mayer
  • Wilhelmine Winkel, geb. Mooren
  • Anna Bruns-Marschall, geb. Hermes
  • Anna Kockelkoren, geb. Rütten
  • Roman Jungmann
  • Anna Christine Kalkkuhl, geb. Berten Margarete Bontenackels, geb. Terhaag
  • Alfred Heublein
  • Gertrud Ziegert, geb. Kluge
  • Christine Gotzen, geb. Wolters
  • Gertrud Steinwegs, geb. Weinforth
  • Matthias Coenen
  • Katharina Schramm, geb. Simonet
  • Walter Brand
  • Helene Kellner
  • Katharina Hochbruck, geb. Schmitz
  • Heinrich Hubertz
  • Aenne Schmitz-Zerres, geb. Zerres
  • Elisabeth Schmidt, geb. Rütten
  • Karl Otto Helgers
  • Theodor Poot
  • Maria Albert, geb. Abels
  • Bernhard Kelzenberg
  • Maria Fruck, geb. Lynders
  • Wolfgang Franz
  • Paulus Schmitt
  • Helene Zillekens, geb. Hally
  • Agnes Schroers, geb. Lebens
  • Bernhard Benders
  • Rosa Jepp, geb. Görke
  • Gertrud Heks, geb. Hommes
  • Erich Megsner
  • Wilhelm Cramer
  • Minna Scholz, geb. Wecker
  • Karl Raggen
  • Rudolf Elbers
  • Katharina Engbrocks, geb. Meeners
  • Mechtilde Prümen, geb. Kimpeler
  • Josef Fegers
  • Theo Nelleßen
  • Alfons Knoblauch
  • Gertrud Weegen, geb. Grochowina
  • Maria Klein, geb. Oberhausen
  • Gertrud Heister, geb. Rankers
  • Friedrich van Overbrüggen
  • Katharina Wüster, geb. Boeken
  • Maria Kothes, geb. Backes
  • Wilhelm Klaßen
  • Wolfgang Ruf
  • Josef Heimes
  • Renate Pollen, geb. Vellmanns


Inhalt


Die kleine Kirchenmaus

Ich - die kleine KIRCHENMAUS von St. Sebastian - krieg ja immer `ne ganze Menge mit von dem was so alles in der Pfarre passiert.

Zu meinen sentimentalen Schätzen gehören zwei Fotos; das eine zeigt eine junge, lächelnde Braut mit ihrem todernsten Bräutigam.

Das zweite zeigt dasselbe Paar an seinem 50. Hochzeitstag. Auf diesem Foto hat mein Vater eine belustigte Miene, während mein Mutter leicht verärgert scheint. Ich glaube wegen ihrer Frisur, die sie noch richten wollte.

Alte Damen zu fotografieren benötigt buddhistische Geduld, die sie mir beide nicht vererbt haben. Wenn ich meine Eltern betrachte, dann höre ich auch die Geräusche meiner Kindheit. Wir wuchsen nach dem Krieg sehr beengt auf, so dass wir einander atmen hörten. Zu meinen sentimentalen Schätzen gehört das Seufzen, Schnarchen, Streiten, Versöhnen, Betten quietschen. Jubelpaare, die nur der Tod scheidet, sind heute tatsächlich nur noch im Museum unserer Familienalben (meistens Schuhschachteln in denen die Fotos aufbewahrt werden) zu betrachten.

Die Kindergeneration von heute wird keine Fotografien ihrer Eltern angucken können, wie sie es ein Leben lang miteinander aushielten.

Ich mag Scharpings geliebte Gräfin nicht.

Eigentlich dachte ich, dass sich das Ehepaar Scharping mal in so einem Schuhkarton findet. Allein die Art, wie unser Verteidigungsminister spricht, altväterlich, bedächtig, ohne moderne Hektik. Nach einem Wort erst mal gleichmäßig ausatmen und einatmen, damit das Gehirn für das nächste Wort, schon erfrischt wird - das gab Hoffnung, dass da einer auch in Herzensangelegenheiten bedächtig ans Werk geht. Ich kenne weder Herrn Scharping näher, noch Frau Scharping, noch die Gräfin. Für die Gesellschaft wie für die Seele gilt: Wir werden in unserem Land keine goldenen Hochzeiten feiern, wenn die Gelüste gebieten. Dies schreibt ein altmodischer Sohn eines altmodischen Ehepaares. Ich weiß, es ist nicht modern.

Bis bald, vielleicht sieht man sich ja mal

eure Kirchenmaus


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